ÖMG Sandbox mit dem KFV: Vom Ladeanschluss zur Love Brand – wie E-Mobilität wirklich gekauft wird

Wir luden gestern gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit zur neuesten Ausgabe der ÖMG Sandbox. Unter dem Titel „Vom Ladeanschluss zur Love Brand – wie E-Mobilität wirklich gekauft wird“ diskutierten Expert:innen aus Marketing, Mobilität, Psychologie, Wissenschaft & Forschung die entscheidenden Faktoren für den Markterfolg der E-Mobilität.

Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie es gelingt, E-Mobilität nicht nur funktional, sondern emotional aufzuladen und nachhaltig im Bewusstsein der Konsument:innen zu verankern. Denn: Der reine Ladeanschluss verkauft noch kein Auto – erst starke Marken, Vertrauen und klare Nutzenkommunikation machen aus Technologie echte Kaufentscheidungen.

Gemeinsam mit hochkarätigen Teilnehmer:innen wurden zentrale Herausforderungen und Chancen beleuchtet. Dabei zeigte sich deutlich, dass neben Infrastruktur und Preisgestaltung vor allem Markenführung, Nutzererlebnis und verständliche Kommunikation entscheidend sind, um Vorbehalte abzubauen und Begeisterung zu schaffen. Mit dabei waren Christian Clerici, vibe moves you; Bettina Schützhofer, sicher unterwegs; Markus Palzer-Khomenko, Climate Lab; Silvia Halasek, Brokkoli; Christine Wahlmüller-Schiller, AIT; Jörg Fessler, Unique Werbeagentur; Armin Kaltenegger, KFV; Rainer Kastner, Verkehrspsychologe; Christoph Feymann, KFV; Peter Rosenkranz, media4more; Magdalena Leithner, KFV und Alexander Oswald, ÖMG-Präsident.

„Wir brauchen klare Regeln auf höchster gesellschaftlicher Ebene – aber vor allem eine positive, nachvollziehbare Kommunikation. Kommunikation darf auch unterhalten.“ so ÖMG-Präsident Alexander Oswald.

Ein zentrales Learning der Diskussion: E-Mobilität muss stärker als ganzheitliches Erlebnis gedacht werden – von der ersten Information über den Kauf bis hin zur täglichen Nutzung. Unternehmen sind gefordert, ihre Angebote konsequent aus Kund:innensicht zu entwickeln und Vertrauen in eine noch junge Technologie aufzubauen.

„Verkaufen heißt, zuzuhören: Was brauchst du wirklich? Ideologien dürfen dabei keine Rolle spielen – entscheidend ist, für jede:n Kund:in die passende Mobilitätslösung zu finden: individuell, ehrlich und auf Augenhöhe.“ sagt Christoph Feymann vom KFV.

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in Publikationen für ÖMG-Mitglieder, sowie in das Buchprojekt „E-Mobilität“ des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) ein.

Die ÖMG Sandbox bot einmal mehr eine Plattform für offenen Austausch, neue Perspektiven und praxisnahe Insights – mit dem Ziel, aktuelle Marketingherausforderungen gemeinsam zu reflektieren und zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.

Über die ÖMG Sandbox

Die ÖMG Sandbox ist ein moderiertes Diskussionsformat der Österreichischen Marketing-Gesellschaft, bei dem ausgewählte Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft in kleiner Runde aktuelle Marketingthemen diskutieren und gemeinsam neue Perspektiven entwickeln.

Über das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)

Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) wurde 1959 als unabhängiger Verein gegründet und setzt sich seit 60 Jahren für Unfallverhütung und die Erhöhung der Sicherheit in Österreich ein. Dabei stehen heute die körperliche und die sachliche Unversehrtheit des Menschen im Mittelpunkt der Tätigkeiten. Die Tätigkeitsbereiche des KFV umfassen die Präventionsgebiete Unfallprävention im Straßenverkehr, Haushalts-, Freizeit- bzw. Sportunfälle sowie Eigentumsschutz.

Hier geht es zum Nachbericht unserer Sandbox mit Great Place To Work.

ÖMG Sandbox bei Great Place To Work: Warum Unternehmenskultur zum entscheidenden Marketingfaktor wird

Am 12.3. luden wir gemeinsam mit Great Place To Work zur aktuellen ÖMG Sandbox unter dem Titel „Culture x Performance: Warum Arbeitgeberqualität zum entscheidenden Marketingfaktor wird“. In einem interdisziplinären Kreis aus Vertreter:innen aus Wirtschaft, Marketing, HR und Kommunikation diskutierten Expert:innen darüber, wie Unternehmenskultur zunehmend zur zentralen strategischen Ressource für Markenführung und Unternehmenserfolg wird.

Die ÖMG Sandboxes bringen regelmäßig ausgewählte Expert:innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, um aktuelle Marketingthemen in einem offenen, moderierten Rahmen zu diskutieren und neue Perspektiven zu entwickeln.

Mit dabei waren Katharina Puchmüller, PwC, Jens Gorke, MMC, Peter Hochleitner, Finmatics, Sinia Stammnitz, Wienerberger, Kirsten Neubauer, GPTW, Jörg Spreitzer, GPTW, Alexander Oswald, ÖMG Präsident und Christoph Feymann, KFV.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, warum Unternehmenskultur längst nicht mehr nur ein HR-Thema ist, sondern zunehmend zum zentralen Faktor für Markenwahrnehmung, Arbeitgeberattraktivität und wirtschaftliche Performance wird.

„Die Sandbox hat sehr deutlich gezeigt, wie eng Unternehmenskultur, Marke und wirtschaftliche Performance heute zusammenhängen. Besonders spannend war der Austausch zwischen Marketing-, Kommunikations- und HR-Expert:innen. Wenn Unternehmen Kultur authentisch leben, wird sie automatisch zu einem starken Faktor für Arbeitgeberattraktivität, Vertrauen und langfristigen Unternehmenserfolg“ so Jörg Spreitzer, Great Place To Work.

Kultur als strategischer Wettbewerbsvorteil

Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Unternehmen mit einer glaubwürdigen, gelebten Unternehmenskultur schaffen nicht nur attraktivere Arbeitsplätze, sondern stärken gleichzeitig ihre Markenwirkung nach außen. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel, Transparenz durch Social Media und steigenden Erwartungen an Arbeitgeber wird Unternehmenskultur zu einem entscheidenden Differenzierungsfaktor.

„Unternehmenskultur ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor für Marken und Unternehmen. Wer glaubwürdig sein will, muss intern halten, was extern versprochen wird“, sagt Alexander Oswald, Präsident der Österreichischen Marketing-Gesellschaft.

Umfragen von Great Place To Work zeigen, dass Organisationen mit hoher Arbeitgeberqualität langfristig erfolgreicher sind – sowohl wirtschaftlich als auch in Bezug auf Mitarbeiterbindung, Innovationsfähigkeit und Markenvertrauen.

„Die Diskussion hat gezeigt, dass Kultur längst nicht mehr nur ein HR-Thema ist. Sie beeinflusst maßgeblich, wie Unternehmen wahrgenommen werden – von Mitarbeiter:innen, Kund:innen und der Öffentlichkeit“, ergänzt Christoph Feymann, KFV und Vorstand der Österreichischen Marketing-Gesellschaft.

Authentizität statt Employer-Branding-Fassade

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Rolle von Marketing und Kommunikation: Employer Branding allein reicht nicht aus, wenn die Realität im Unternehmen nicht damit übereinstimmt. Entscheidend ist eine authentische Kultur, die intern gelebt und extern glaubwürdig kommuniziert wird.

Unternehmen müssen daher stärker ganzheitlich denken – Kultur, Führung, Kommunikation und Marke sind eng miteinander verbunden.

Marketing, HR und Leadership wachsen zusammen

Die Teilnehmer:innen waren sich einig, dass die klassischen Grenzen zwischen Marketing und HR zunehmend verschwimmen. Arbeitgebermarke, Unternehmensmarke und Unternehmenskultur müssen künftig stärker gemeinsam gedacht und gesteuert werden.

Die Sandbox zeigte deutlich: Kultur wird zum strategischen Hebel für Performance – und damit zu einer zentralen Aufgabe moderner Unternehmensführung.

„Wir erleben aktuell enorme Veränderungen – technologisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Resilienz und Lernbereitschaft werden deshalb zu zentralen Kompetenzen für Unternehmen und Menschen“, fasst Alexander Oswald die Diskussion zusammen.

Das war unsere Sandbox im Februar mit Marketagent.

ÖMG-Sandbox x Marketagent: „Voice x Trust“ – Warum Corporate Influencer:innen zum strategischen Erfolgsfaktor werden

Wir luden am 19. Februar gemeinsam mit Marketagent zur aktuellen ÖMG-Sandbox unter dem Titel „Voice x Trust – Corporate Influencer:innen im Fokus“ in die Vinothek des Palais Herzfeld im 1. Bezirk. In einem interdisziplinären Setting diskutierten Expert:innen aus Wirtschaft, Medien, Agenturen und Organisationen über die wachsende Bedeutung von Vertrauen, glaubwürdigen Stimmen und Corporate Influencer-Strategien im Marketing.

Im Rahmen unserer Veranstaltung präsentierte Thomas Schwabl, Marketagent aktuelle Studienergebnisse zum Thema Vertrauen in Markenkommunikation und die Rolle von Corporate Influencer:innen. Die Daten zeigen klar: Authentische, persönliche Kommunikation gewinnt massiv an Relevanz. Dazu Thomas Schwabl, Marketagent-Founder: „Konsument:innen vertrauen Mitarbeiter:innen und realen Persönlichkeiten deutlich stärker als klassischen Markenbotschaften. Besonders in Zeiten von KI-generierten Inhalten und steigender Informationsflut wird Glaubwürdigkeit zum entscheidenden Differenzierungsfaktor.“

Die Studienergebnisse unterstreichen, dass Corporate Influencer-Programme nicht nur Image- und Reichweiteneffekte erzielen, sondern auch direkt auf Markenwahrnehmung, Kaufbereitschaft und Arbeitgeberattraktivität einzahlen. Vertrauen entwickelt sich damit zur strategischen Währung moderner Markenführung.

In unserer anschliessenden Sandbox diskutierten u.a. Michael Schmidt, virtual identity, Kerrin Marisa Jürgensen, Österreichische Post, Georg Mayer, ÖBB, Melanie Veitschegger, Gewista, Sigrid Uray Esterer, AMS, Lisa Sophie Thoma, Andreas Kohazy, Studio Kohazy, Jasmin Schierer, Hashtagchefin, Akyokus Hatice, REWE, Melanie Vock, BIPA, Lasse Schmidt-Bodenstein, currycom, Ralf Tomatschek, bold position, Manuela Schneider, Eduscho, Kathrin Pauser, Ketchum, Maria Schober, Ecker & Partner, Christoph Reischenböck, Felix Austria, Laura Ertl, Ökostrom, Ludwig Alexander, Schlumberger sowie Viktoria Zischka und Alexander Oswald seitens der ÖMG über Chancen, Herausforderungen und strategische Leitplanken für Corporate Influencing, Fragen wie: Wie lassen sich Corporate Influencer:innen strukturell im Unternehmen verankern? Welche kulturellen Voraussetzungen braucht es für glaubwürdige Markenbotschafter:innen? Wo liegen rechtliche und ethische Grenzen?
Und wie verändert Künstliche Intelligenz die Dynamik zwischen persönlicher Stimme und Markenbotschaft? Die Ergebnisse fließen in unsere nächsten Publikationen, welche wir gerne zur Verfügung stellen.

Alexander Oswald, Präsident ÖMG dazu „Die Marketagent-Studie zeigt sehr klar: Vertrauen entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Haltung und Persönlichkeit. Corporate Influencer:innen sind kein zusätzlicher Kommunikationskanal, sondern ein strategischer Kulturindikator. Wer interne Expertise sichtbar macht, stärkt nicht nur die Marke nach außen, sondern auch Identifikation und Stolz nach innen.“

Einigkeit bestand darüber, dass Corporate Influencing kein kurzfristiger Social-Media-Trend ist, sondern Ausdruck eines tiefergehenden Paradigmenwechsels: Weg von kontrollierter Einwegkommunikation, hin zu dialogorientierter, menschenzentrierter Markenführung. Erfolgreiche Programme benötigen klare Governance-Strukturen, Mut zur Persönlichkeit und eine Unternehmenskultur, die Vertrauen ermöglicht statt kontrolliert.

Viktoria Zischka, Präsidentin ÖMG „Gerade im Zeitalter von KI-generierten Inhalten wird Authentizität zur härtesten Währung im Marketing. Corporate Influencing funktioniert nur dann nachhaltig, wenn Unternehmen bereit sind, echte Stimmen zuzulassen – mit Ecken, Kanten und einer klaren Wertebasis. Vertrauen lässt sich nicht automatisieren, aber strategisch ermöglichen.“

Die ÖMG Sandbox ist ein bewusst kuratiertes Diskussionsformat mit limitierter Teilnehmer:innenzahl. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, kontrovers zu diskutieren und konkrete Erkenntnisse für die Marketingpraxis zu erarbeiten. Die Ergebnisse fließen in die Publikationsreihe der ÖMG ein.

Mit der Kombination aus fundierter Marktforschung durch Marketagent und strategischer Diskursplattform durch uns wurde deutlich: „Voice x Trust“ ist kein kommunikatives Add-on, sondern ein zentraler Wettbewerbsfaktor für Marken in einer zunehmend digitalen und KI-geprägten Welt.

Hier findet ihr die Infos zur nächsten ÖMG-Sandbox.

ÖMG Sandbox – Culture x Performance

Unsere 2. Sandbox gemeinsam mit Great Place To Work findet am 12.03. zum Thema Culture x Performance
Warum Arbeitgeberqualität zum entscheidenden Marketingfaktor wird, statt.

Ihr findet das Thema interessant und wollt mitdiskutieren? Meldet euch unter info@marketinggesellschaft.at.ues

ÖMG Sandbox – VOICE & TRUST

Unsere 1. Sandbox 2026 findet zum Thema Voice x Trust,
Corporate Influencer*innen: Echte Stimmen, echte Wirkung: Rollen, Regeln und KPIs für Corporate Influencer*innen statt.

Die Sandbox ist ausgebucht!

ÖMG Sandbox 3 „Zwischen Widerstand & Wandel – Wie man Botschaften durchbringt, die keiner hören will“

Zwischen Widerstand & Wandel – Wie man Botschaften durchbringt, die keiner hören will

Die dritte ÖMG-Sandbox widmet sich einem Thema, das aktueller nicht sein könnte:
Wie gelingt Kommunikation, wenn es um unpopuläre, aber notwendige Botschaften geht – etwa zu Nachhaltigkeit, gesellschaftlichem Wandel oder Veränderungsprozessen in Unternehmen?

Gemeinsam mit Expert:innen aus Wirtschaft, Forschung und Kommunikation diskutieren wir, welche Strategien, Haltungen und Tools helfen, Akzeptanz zu schaffen und Vertrauen aufzubauen – auch dann, wenn Widerstand spürbar ist.

📅 03. Dezember 2025
🕒 09:00–12:00 Uhr
📍 Ort: wird in Kürze bekanntgegeben

👉 Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind limitiert.
Anmeldung unter: info@marketinggesellschaft.at

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussionsrunde, neue Denkanstöße und wertvolle Inputs für unsere Publikation Marketing Utopia 2030.

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