ÖMG Sandbox mit dem KFV: Vom Ladeanschluss zur Love Brand – wie E-Mobilität wirklich gekauft wird

Wir luden gestern gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit zur neuesten Ausgabe der ÖMG Sandbox. Unter dem Titel „Vom Ladeanschluss zur Love Brand – wie E-Mobilität wirklich gekauft wird“ diskutierten Expert:innen aus Marketing, Mobilität, Psychologie, Wissenschaft & Forschung die entscheidenden Faktoren für den Markterfolg der E-Mobilität.

Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie es gelingt, E-Mobilität nicht nur funktional, sondern emotional aufzuladen und nachhaltig im Bewusstsein der Konsument:innen zu verankern. Denn: Der reine Ladeanschluss verkauft noch kein Auto – erst starke Marken, Vertrauen und klare Nutzenkommunikation machen aus Technologie echte Kaufentscheidungen.

Gemeinsam mit hochkarätigen Teilnehmer:innen wurden zentrale Herausforderungen und Chancen beleuchtet. Dabei zeigte sich deutlich, dass neben Infrastruktur und Preisgestaltung vor allem Markenführung, Nutzererlebnis und verständliche Kommunikation entscheidend sind, um Vorbehalte abzubauen und Begeisterung zu schaffen. Mit dabei waren Christian Clerici, vibe moves you; Bettina Schützhofer, sicher unterwegs; Markus Palzer-Khomenko, Climate Lab; Silvia Halasek, Brokkoli; Christine Wahlmüller-Schiller, AIT; Jörg Fessler, Unique Werbeagentur; Armin Kaltenegger, KFV; Rainer Kastner, Verkehrspsychologe; Christoph Feymann, KFV; Peter Rosenkranz, media4more; Magdalena Leithner, KFV und Alexander Oswald, ÖMG-Präsident.

„Wir brauchen klare Regeln auf höchster gesellschaftlicher Ebene – aber vor allem eine positive, nachvollziehbare Kommunikation. Kommunikation darf auch unterhalten.“ so ÖMG-Präsident Alexander Oswald.

Ein zentrales Learning der Diskussion: E-Mobilität muss stärker als ganzheitliches Erlebnis gedacht werden – von der ersten Information über den Kauf bis hin zur täglichen Nutzung. Unternehmen sind gefordert, ihre Angebote konsequent aus Kund:innensicht zu entwickeln und Vertrauen in eine noch junge Technologie aufzubauen.

„Verkaufen heißt, zuzuhören: Was brauchst du wirklich? Ideologien dürfen dabei keine Rolle spielen – entscheidend ist, für jede:n Kund:in die passende Mobilitätslösung zu finden: individuell, ehrlich und auf Augenhöhe.“ sagt Christoph Feymann vom KFV.

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in Publikationen für ÖMG-Mitglieder, sowie in das Buchprojekt „E-Mobilität“ des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) ein.

Die ÖMG Sandbox bot einmal mehr eine Plattform für offenen Austausch, neue Perspektiven und praxisnahe Insights – mit dem Ziel, aktuelle Marketingherausforderungen gemeinsam zu reflektieren und zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.

Über die ÖMG Sandbox

Die ÖMG Sandbox ist ein moderiertes Diskussionsformat der Österreichischen Marketing-Gesellschaft, bei dem ausgewählte Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft in kleiner Runde aktuelle Marketingthemen diskutieren und gemeinsam neue Perspektiven entwickeln.

Über das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)

Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) wurde 1959 als unabhängiger Verein gegründet und setzt sich seit 60 Jahren für Unfallverhütung und die Erhöhung der Sicherheit in Österreich ein. Dabei stehen heute die körperliche und die sachliche Unversehrtheit des Menschen im Mittelpunkt der Tätigkeiten. Die Tätigkeitsbereiche des KFV umfassen die Präventionsgebiete Unfallprävention im Straßenverkehr, Haushalts-, Freizeit- bzw. Sportunfälle sowie Eigentumsschutz.

Hier geht es zum Nachbericht unserer Sandbox mit Great Place To Work.

ÖMG Sandbox mit marketagent: Voice x Trust – Corporate Influencer*innen im Fokus

Wie entstehen echte Stimmen mit echter Wirkung? Und welche Rollen, Regeln und KPIs brauchen Corporate Influencer*innen heute wirklich?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Sandbox „Voice x Trust“, die wir gemeinsam mit marketagent umsetzen.

Wann: 19.02.2026 von 17-20 Uhr
Wo: Oligarchen-Vinothek, Schellinggasse 12 (Palais Herzfeld), 1010 Wien

Was ist eine Sandbox?

Eine Sandbox ist kein klassisches Event – sondern ein kuratierter Denk- und Diskussionsraum. In einem bewusst limitierten Teilnehmer*innenkreis kommen Expertinnen, Praktikerinnen und Entscheider*innen zusammen, um auf Augenhöhe zu diskutieren, Perspektiven zu teilen und gemeinsam neue Hypothesen zu entwickeln.

Statt Frontalbeschallung stehen Austausch, Reibung und gemeinsames Lernen im Vordergrund. Inhalte entstehen im Raum – durch die Teilnehmenden selbst.

Warum teilnehmen?

  • Exklusive Einblicke in top-aktuelle Studienergebnisse von marketagent
  • Offene, moderierte Diskussion statt vorgefertigter Antworten
  • Unterschiedliche Sichtweisen sichtbar machen
  • Raum für ehrlichen Austausch, neue Impulse und Vernetzung
  • Inspiration für konkrete nächste Schritte und mögliche Follow-ups

Programm-Highlights

Nach einem lockeren Ankommen führt eine kurze thematische Einführung ins Setting. Im Anschluss präsentiert Thomas Schwabl (marketagent) zentrale Ergebnisse der Studie „Corporate Influencerinnen“, basierend auf Befragungen von Konsumentinnen sowie Marketing- und Kommunikationsexpert*innen.
Der Kern der Sandbox ist die Open Sandbox Discussion, in der die Teilnehmenden ihre Perspektiven einbringen, Reibungspunkte benennen und erste Hypothesen entwickeln. Den Abschluss bilden ein gemeinsames Wrap-up mit Learnings sowie ein entspannter Ausklang zum weiteren Austausch.

Um einen intensiven Austausch zu ermöglichen, ist die Anzahl der Teilnehmer*innen bewusst begrenzt. Die Sandbox lebt von aktiver Beteiligung – Qualität vor Quantität.

Diese Sandbox ist ausgebucht!

Wir freuen uns auf eine inspirierende Sandbox, echte Gespräche und neue Denkanstöße rund um Corporate Influencer*innen, Vertrauen und Wirkung.

3. ÖMG Sandbox: Zwischen Widerstand & Wirkung: Wie Kommunikation dann gelingt, wenn niemand hinhören will

Wie bringt man Botschaften durch, die unbequem sind, Ängste berühren oder scheinbar niemanden betreffen wollen? Die 3. ÖMG Sandbox lieferte am 03. Dezember in den Räumen von GGK MullenLowe intensive Antworten – und zeigte: Erfolgreiche Kommunikation in Zeiten von Polarisierung, Informationsflut und Veränderungsmüdigkeit braucht neue Methoden, mehr Mut und vor allem ein besseres Verständnis für Menschen.

Unter dem Thema „Zwischen Widerstand & Wandel – Wie man Botschaften durchbringt, die keiner hören will“ diskutierten Expert:innen aus Marketing, Wissenschaft und Wirtschaft, welche Werkzeuge heute notwendig sind, um unpopuläre Inhalte verständlich und wirksam zu transportieren.

Schon in der Eröffnung wurde klar: Es geht nicht um Kanäle oder Kampagnen – es geht um Beziehung.

ÖMG-Präsident Alexander Oswald brachte es pointiert auf den Punkt: „Beziehungsarbeit macht 80 Prozent des Erfolgs aus. Bevor wir über Inhalte sprechen, müssen wir Vertrauen schaffen.“

Auch ÖMG-Präsidentin Viktoria Zischka betonte: „Vertrauen ist wichtig, um Unpopuläres zu kommunizieren.“

Eine Kommunikationslandschaft im Stress – und im Wandel

Rationale Botschaften allein reichen längst nicht mehr. Menschen öffnen sich, wenn sie abgeholt, nicht belehrt werden, dies ist u.a. ein Punkt, der mehrfach unterstrichen wurde. Ideen und Realitäten müssen empathisch vermittelt werden, statt harte Maßnahmen nur anzukündigen.

Es braucht Reframing, aber ohne Verharmlosung: Die Runde war sich einig, dass „drumherum reden“ Vertrauen zerstört. Menschen spüren Unehrlichkeit sofort. Deutlich wurde auch: Das Land könnte schneller vorankommen, wenn Universitäten, Unternehmen, Medien und Politik stärker kooperieren würden.

Die Teilnehmer:innen der Sandbox – darunter Alexander Oswald (Futura GmbH & ÖMG), Claudia Falkinger (POINT&), Viktoria Zischka (REWE & ÖMG), Michael Kapfer (GGKMullenlowe), Markus Palzer-Khomenko (ClimateLab), Christine Vierthaler (Dentsu), Christoph Feymann (KFV), Bettina Schatz (Willhaben) und Sabrina Oswald (Futura GmbH & Creative Industrie Rat BMWET) – arbeiteten heraus, was Kommunikation heute erschwert und was sie zugleich dringend braucht.

Unangenehme Wahrheiten brauchen emotionale Zugänge

Rationale Botschaften allein reichen längst nicht mehr. Menschen öffnen sich, wenn sie abgeholt, nicht belehrt werden – ein Punkt, der mehrfach unterstrichen wurde. Ideen und Realitäten müssen empathisch vermittelt werden, statt harte Maßnahmen nur anzukündigen.

Verschiedene Kernaussagen & Erkenntnisse

  • Kommunikation braucht Verantwortung und Transparenz: Besonders bei Themen wie Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wandel oder Digitalisierung sind Offenheit und ehrliche Ansprache entscheidend — statt Beschönigung oder Vermeidung.
  • Zielgruppendialog statt Broadcast: Erfolgreiche Kommunikation setzt auf Austausch: zuhören, reflektieren, einbinden — nicht nur senden.
  • Mehr Strategie, weniger Spektakel: Statt schnelle Schlagzeilen zählt Verantwortung mit Fokus auf Relevanz, Vertrauen und ausgelegt auf langfristige Bindung.
  • Strafen, Moralisieren und permanente Warnungen erzeugen mehr Abwehr als Veränderung. Nur wer Vorteile sichtbar macht z.B. im Thema Klimawandel und den damit einhergehenden Veränderungen und positiven Chancen z.B. für Unternehmen.

Die Diskussion zeigte deutlich, dass Kommunikation im Wandel weniger eine Frage von Kanälen oder Budget ist, sondern von Haltung, Klarheit und Empathie.

„Wahrheit erreicht Menschen nur über Emotion. In Zeiten großer Veränderungen brauchen wir positive Narrative, eine große Vision und ganz klar: Weniger Orientierungslosigkeit.“ so Sabrina Oswald, Futura GmbH & Vorständin ÖMG.

Teil der ÖMG-Neupositionierung – Blick nach vorne

Die Sandbox-Reihe ist ein zentrales Element unserer Transformation als Think Tank für Marketing. Ziel ist es, gemeinsam mit Branchenexpert:innen, Praktiker:innen und Vordenker:innen Antworten auf aktuelle wie künftige Herausforderungen der Branche zu finden.

Die Ergebnisse der drei 2025 durchgeführten Sandboxes fließen demnächst gebündelt in die Publikation Marketing Utopia 2030 ein — als Impulsgeber für Unternehmen, Agenturen und die gesamte Kommunikationsbranche.

Ausblick

Wir laden interessierte Unternehmen, Agenturen und Medien ein, sich frühzeitig für kommende Sandbox-Runden und Beteiligungsmöglichkeiten an „Marketing Utopia 2030“ zu informieren. Kontakt für Rückfragen: info@marketinggesellschaft.at.

Hier geht es zu dem Nachbericht der 2. ÖMG Sandbox.

3. Sandbox „Zwischen Widerstand & Wandel – Wie man Botschaften durchbringt, die keiner hören will“

Die dritte ÖMG-Sandbox widmet sich einem Thema, das aktueller nicht sein könnte:
Wie gelingt Kommunikation, wenn es um unpopuläre, aber notwendige Botschaften geht – etwa zu Nachhaltigkeit, gesellschaftlichem Wandel oder Veränderungsprozessen in Unternehmen?

Gemeinsam mit Expert:innen aus Wirtschaft, Forschung und Kommunikation diskutieren wir, welche Strategien, Haltungen und Tools helfen, Akzeptanz zu schaffen und Vertrauen aufzubauen – auch dann, wenn Widerstand spürbar ist.

📅 03. Dezember 2025
🕒 09:00–12:00 Uhr

Was die Sandbox ausmacht

Die ÖMG-Sandboxes sind Teil unserer Neupositionierung als Think Tank für Marketing.
In einem kleinen, interdisziplinären Kreis von Expert:innen werden aktuelle Herausforderungen diskutiert, Erkenntnisse verdichtet und praxisnahe Lösungsansätze erarbeitet.

Die Ergebnisse fließen in die ÖMG-Publikation „Marketing Utopia 2030“ ein, die Zukunftsthemen der Branche aufbereitet und weiterentwickelt.
Jetzt anmelden – die Plätze sind limitiert

Die Teilnahme an den Sandboxes ist bewusst exklusiv gehalten, um einen intensiven, offenen Austausch zu ermöglichen.

Anmeldung unter: info@marketinggesellschaft.at

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussionsrunde, neue Denkanstöße und wertvolle Inputs für unsere Publikation Marketing Utopia 2030.

Das war unsere 2. Sandbox!

2. ÖMG-Sandbox: Zukunftsmodelle der Zusammenarbeit und Agenturmodelle der Zukunft

In Kooperation mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation luden wir am 23. Oktober zur zweiten Ausgabe ihres neuen Denkformats, der ÖMG-Sandbox, in die Wiener Greißlerei und Käserei Lingenhel. Unter dem Titel „Von Full Service zu Full Flex – Was muss bei Kunden-Agenturmodellen neu gedacht werden?“ diskutierten wir mit führenden Köpfe aus Agenturen, Unternehmen, Wissenschaft und Fachvertretung über neue Formen der Zusammenarbeit und der Partnerfindung im Kunden- und Agenturbereich. Mit dabei waren Moana Merzel (DMB), Veronika König (Merkle), Eva Mandl (Himmelhoch & Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien), Joachim Feher (Gründer), Christoph Feymann (KFV), Hellmut Schneider (Universität Wien), Alexander Oswald (Futura & ÖMG) Viktoria Zischka (REWE & ÖMG) und Sabrina Oswald (Futura & ÖMG).

Neue Anforderungen an Zusammenarbeit und Vertrauen

Die Diskussion zeigte klar: Das klassische Full-Service-Agenturmodell steht vor einer umfassenden Transformation. Unternehmen fordern zunehmend Flexibilität, Transparenz und Co-Creation. Sie integrieren immer mehr Agenturleistungen im Team durch den Einsatz von KI-Tools und sind in laufenden Austausch um die Bewertung von KI-Kreationen in den Kampagnen. Klar wurde in der Diskussion, dass Agenturen neue Wege suchen, um Wertschöpfung, Kreativität und Beratungskompetenz neu zu positionieren.

„Die Zukunft gehört den Flexiblen. Durch KI wird die Kunde-Agentur-Zusammenarbeit verändert. Agenturen müssen deutlich mehr strategische Sparringspartner auf Augenhöhe sein. Kunden müssen ihrerseits klar definieren, was sie in welchem Set-up wollen.“, fasste ÖMG-Präsident Alexander Oswald zusammen. Auftraggeber*innen haben verstanden das KI zum Teamplayer wurde. Dieses Zusammenspiel gehört kuratiert und im Wert, den man damit schafft, bemessen.

Viktoria Zischka, Präsidentin der ÖMG, ergänzt: „Unsere Sandbox-Formate zeigen, dass es für nachhaltige Zusammenarbeit neue Denkweisen braucht. Der kleine Kreis bringt Offenheit, Vertrauen der Diskutant*innen und die Bereitschaft offen über Überlegungen, Ansätze und Ideen zu reden.“

Neue Modelle der Zusammenarbeit

Die Inhalte und Ideen der offenen Sandbox-Diskussion machten Reibungspunkte sichtbar. Das Verhältnis zwischen Kund:innen und Agenturen ist aktuell „belastet“. Die Ausschreibungen der letzten Monate zeigen dies deutlich: Ob Diversität nur mehr zum „kosmetischen Faktor“ wird oder Abstandhonorare nicht mehr angesetzt werden – es braucht ganz klar konsequenter umgesetzte Spielregeln. Die Wertschätzung strategischer und kreativer Leistungen von Dienstleister*innen ist deutlich zu gering.

Der Erfolg und die Qualität in der Beziehung von Agentur und Kunde liegt meist in langjährigen Vertragsbeziehungen mit ebenso langgedienten Marketeers, die eine gewisse Resilienz gegen den „Veränderungsaffekt“ aufweisen und lieber mit gewohnten Partnern in die Tiefe und an Qualität arbeiten. Alle aktuellen Maßnahmen in der Branche, die helfen sollten, die Kunden-Agentur-Ausschreibungen fair zu machen, werden „als bislang zahnlos“ erachtet.

Zusammenfassend…

  • Mehr Transparenz, Ausdauer und Vertrauen – insbesondere beim Einsatz von KI und bei der Definition gemeinsamer Ziele und der Zusammenarbeit.
  • Neue Kooperationsmodelle – weg von starren Strukturen hin zu flexiblen, interdisziplinären Teams mit intensiven Wissensaustausch zwischen Auftraggebenden und Agenturen.
  • Fairness und Ausbildung – Verantwortung nicht delegieren, sondern definieren: Pitches, Bezahlung und Kompetenzentwicklung müssen neu gedacht werden.
  • Nachhaltige Markenarbeit – Qualität, Haltung und langfristige Werte zählen deutlich mehr als kurzfristige Effekte.

Bei einem gemeinsamen Ausklang mit Spezialitäten bot sich Raum für vertiefenden Austausch und Vernetzung, Ideenentwicklung und persönliche Gespräche – ganz im Sinne unseres Sandbox-Gedankens: offen, interdisziplinär, zukunftsorientiert.

Weiterdenken mit der ÖMG

Die Sandbox-Reihe ist Teil unserer Neupositionierung als Think Tank für Marketing. Die Ergebnisse aller drei diesjährigen Sandboxes fließen in die kommende Publikation „Marketing Utopia 2030“ ein, die im 1. Quartal2026 zur Verfügung stehen wird.

Ausblick

Die nächste ÖMG-Sandbox findet am 03. Dezember 2025 statt:
„Zwischen Widerstand & Wandel – Wie man mit Botschaften durchdringt, die keiner hören will.“

Zum Nachlesen der 1. Sandbox!

Hier findet ihr die Bilder

ÖMG Sandbox „Von Full Service zu Full Flex – Was muss bei Kunden-Agenturmodellen neu gedacht werden“

Jetzt mitdenken, mitdiskutieren, mitgestalten!
Zweite ÖMG Sandbox am 23. Oktober – Save your Spot!

Unsere ÖMG Sandbox geht in die nächste Runde – als offenes, lebendiges Denkformat für die großen Fragen unserer Branche. Diesmal widmen wir uns einem Thema, das an den Grundfesten der Zusammenarbeit rüttelt:

🎯 „Von Full Service zu Full Flex – Was muss bei Kunden-Agenturmodellen neu gedacht werden?“
📅 23. Oktober 2025 | 18:00–21:00 Uhr
📍 Lingenhel, Wien

Wie verändert sich das Zusammenspiel zwischen Auftraggeber:innen, Agenturen und KI?
Welche Modelle funktionieren (noch), welche braucht es (neu) – und wie sieht echte Partnerschaft in Zukunft aus?

👉 Wir laden alle ÖMG-Mitglieder ein, sich aktiv einzubringen, Fragen zu stellen, Thesen zu diskutieren und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Plätze sind begrenzt – also schnell anmelden & dabei sein:
📩 info@marketinggesellschaft.at

Let’s rethink Marketing. Gemeinsam. In der Sandbox.

Location wird noch bekannt gegeben!

ÖMG Sandbox “ Prompt & Purpose – das neue Berufsfeld & die nötigen Marketing-Skills im KI-Zeitalter“

Jetzt mitdenken, mitdiskutieren, mitgestalten!
Erste ÖMG Sandbox am 11. September – Save your Spot!

Wir starten unsere neue ÖMG Sandbox – ein offenes, lebendiges Denkformat für die drängenden Fragen unserer Branche. Los geht’s mit einem Thema, das uns alle betrifft:

🎯 „Prompt & Purpose – Das neue Berufsbild Marketing im KI-Zeitalter“
📅 11. September 2025 | 18:00–21:00 Uhr
📍 Otto will meer, Wien

Wie verändert KI unsere Aufgaben, Rollen und Ausbildungen im Marketing?
Welche Kompetenzen braucht es – und wie bleibt der Mensch im Mittelpunkt?

👉 Wir laden alle ÖMG-Mitglieder ein, sich aktiv einzubringen, Fragen zu stellen, Thesen zu diskutieren und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Plätze sind begrenzt – also schnell anmelden & dabei sein:
📩info@marketinggesellschaft.at

Let’s rethink Marketing. Gemeinsam. In der Sandbox.ndbo

Die ÖMG wird Think Tank: Die Zukunft des Marketings beginnt jetzt

Die Marketingbranche steht vor einem grundlegenden Wandel. Technologien wie KI, neue rechtliche Rahmenbedingungen und steigende gesellschaftliche Erwartungen verändern unser Verständnis von Marke, Kommunikation und Verantwortung.
Die ÖMG reagiert darauf – nicht mit mehr vom Alten, sondern mit einem mutigen Schritt nach vorne:
Wir entwickeln uns zur Denkfabrik der österreichischen Marketinglandschaft.
Was heißt das konkret?

Wir transformieren uns vom klassischen Verband zur Marketing Sandbox – einem interdisziplinären Raum für Diskussion, Forschung, Sparring und Pilotprojekte.
Ein Ort, an dem nicht nur Fragen gestellt werden, sondern auch neue Antworten entstehen.

Das erwartet Mitglieder im neuen ÖMG-Think Tank:
✅ Zugang zu exklusiven, interdisziplinären Studien & Benchmarks
✅ Sparring-Sessions & Think-Tank-Sprints für individuelle Themen
✅ Pilotformate im „Marketer’s Playground“
✅ Events mit echten Perspektivwechseln – von Philosophie bis KI
✅ Austausch mit einem Beirat aus Expert*innen aus Data, Ethik, Kreativwirtschaft, Wissenschaft und Technologie

Unsere Mission:
Wir bringen Denker:innen, Kreative, Forscher:innen und Markenmacher:innen zusammen – für ein Marketing, das nicht nur verkauft, sondern mitgestaltet: ethisch fundiert, technologisch mutig und gesellschaftlich relevant.
Die ersten Schritte sind bereits getan:
Unsere KI-Live-Session mit Marketer:innen und Kreativen hat gezeigt, wie schnell sich unser Arbeitsalltag verändert. Diese Art von praxisnahem Austausch werden wir vertiefen – mit neuen Formaten, Studien und immersiven Events.

📆 Save the Date: 27. August 2025 – Sommerfest & Think Tank Kick-off
Erlebt live, was die neue ÖMG bewegt – und mit wem wir sie bewegen.
👉 Jetzt Mitglied werden und Teil der Transformation sein
ÖMG – radikal relevant. Anders denken. Besser handeln.

Hands-on, Heads-up! – Warum unsere Sandbox das KI-Thema endlich aus dem Elfenbeinturm holt

Gestern war Premiere – und ehrlich gesagt: ein bisschen Herzklopfen war dabei. „Hands-on“ heißt unser neues Format, und das meinen wir wörtlich. Statt Folien gab es Live-Prompts, statt Buzzwords echte Workflows zu sehen. Drei Szenenwechsel zeigen, wohin die Reise geht:

Von Monats-Reporting zu Minuten-Insight

Norbert Mach von Corestad klickt auf „Run“ – und eine Werbewirkungsanalyse, die früher schnell mal 100 Arbeitsstunden fraß, ploppte förmlich mit erläuterndem Plain-Language-Reports aus dem Modell. Prompt-Ökonomie statt Excelsheets mit Einsatz von Gemini, Notebook LLM, deep research uvm. die Agentur- und Beratungsangebote neu und anders umdefiniert. „In den kommenden Jahren werden die Systeme durchaus auch destruktiv werden. Das ist aber jetzt noch in weiterer ferne. Viele unterschätzen Exponenzialität.“, so Mach.

Von Warhol zu Godall

Brokkoli-Chef Patrick Partl nennt es selbst ironisch „Bipolarität“ und einer der untechnischsten Menschen: Seine kreative Wunderwelt trifft Primatengehirn. „Die Arbeitsbedingungen rund um KI beschäftigen schon länger. Ich habe mich aus purer Angst damit beschäftigt und verliebt.“, so meint Partl. KI-Tools testen Werbemittel, rechnen Heatmaps für Regale, lassen Weinflaschen sprechen und zeigen mit face recognition wie ählich man im Kunsthistorischen Museum einem Kunstwerk sehen kann. Menschen kreieren, kuratieren, verfeinern, überraschen. Das Ergebnis: schnelleres Go-to-Market und mehr Raum fürs Unvorhergesehene und Kreative.

Von Ein-Mensch-Kampagne zu Multi-Agenten-Ökosystem

David Toran von Virtual Identity entwickelt u. a. Multi-Agentensysteme: Der eine textet LinkedIn-Posts, der nächste baut Dashboards, ein dritter transformiert Insights in einen Podcast. Die menschliche Rolle bleibt entscheidend: Knowledge Basen aufbauen, Resultate kuratieren, Verantwortung tragen. Das sehr spezifische Wissen seiner Agentur rund um Corporate als Klientel hilft auch Kund*innen neue Mehrwerte abseits von FTE-Denken zu finden.

Warum ist das ÖMG-FutureLab genau jetzt so wichtig?

Gerade KI schreit nach Spielplätzen – geschützten Räumen, in denen Fehler Lernsprünge und nicht Karriereknicke bedeuten. Sie ist aber nur eines von vielen transformativen Themen. Mit unserem neuen Vorstand der Österreichischen Marketing-Gesellschaft setzen wir auf spannendes Erleben, Erarbeiten und Testen. Unsere Sandbox liefert drei Dinge:

  1. Tatsächliches Tun – Live-Sprints, in denen Members Prototypen bauen, Hackatons machen und Expert*innen zum Austausch nutzen können.
  2. Unser neuer Beirat ist inhaltlicher Sparringpartner und Impulsgeber*in gleichzeitig – interdisziplinär besetzt, breit aufgestellt und dazu nötig, um Sackgassen früh zu erkennen.
  3. Offene Ergebnisse – Wir publizieren, studieren, lehre und testen. Die Ergebnisse werden in Studien, Cross-over-Eventformaten, Whitepapers, Podcasts, Toolkits uvm.: für Mitglieder zuerst, danach öffentlich erscheinen.

Unsere Sandbox ist offen – für Fragen, Kritik, kühne Ideen. Melden Sie sich bei uns im Marketer´s Playground.

Lieben Dank an die Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation und die Werbeakademie für dieses gelungene Event!

Präsentation zum Nachlesen von Alexander Oswald!

👉 Mitglied werden oder Eventplatz sichern

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