ÖMG Neujahrsparty am 10.01.2024

Liebe ÖMG Mitglieder und solche, die das noch werden wollen,

am 10.1.2024 ab 17 Uhr findet sie statt. Die beste Party zum Jahresstart:

ÖMG Neujahrsparty im Loft Z13 statt.

Wir bauen in der grandiosen Location Loft Z13 in der Zollergasse 13/1 das Ding im Marketing in den kommenden Jahren. Und dazu ist euer Input gefragt!

Was ist DAS Ding mit dem wir alle uns im Marketing in den nächsten Jahren beschäftigen werden? Welche Spuren müssen wir als Marketeers hinterlassen? Kreative Spuren? Carbon Hand- oder Footprints? Künstliche, kreative Intelligenzen? Marketingautomatismen?

Wir sind die Baumeister*innen der Zukunft. Wir schaffen den Demand der Zukunft. Aber mit welchen Trends und Gegebenheiten werden wir uns wirklich auseinandersetzen müssen?

Die Teilnehmer*innen haben bereits eines erhalten, oder erhalten am Event ein Holzstück. Es ist dies ein Baustein einer Skulptur – wir nennen diese Skulptur, das „MarkeDing“.
Sie wird gemeinsam aus allen mitgebrachten Bausteinen gebaut und zwar mit dem grandiosen Team der Do Something Great Co-Working-Werkstatt kuratiert und aus vielen Ideen geschaffen von Jan Hosa.

Seid dabei!

Lasst uns gemeinsam DAS Sinnbild einer gemeinsamen Vision zur Zukunft des Marketings erbauen. Macht mit – entweder durchs selbst mitbauen oder gerne auch mit Meinungen, Zwischenrufen oder Einbringen. Gebt dem „MarkeDing“ Eure Handschrift.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

WO: Z13 Loft, Zollergasse 13/1, 1070 Wien
Anfahrtsinfo: bitte bei der Anfahrtbeschreibung 13/1 in Navigation und/ oder Google Maps eingeben. Das Loft befindet sich gegenüber von Cafe Europa und oberhalb des Interiorshops Johann.

Anmeldungen hier!

Eure ÖMG

(c) Bilder Location Loftz13

Nachbericht & Aufzeichnung / Die Stimmung is a miese? Aufbruch aus der Krise

Wir luden am 16.10. in Kooperation mit der WKO Fachgruppe Werbung- und Markenkommunikation Branchenexpert*innen zum Netzwerkevent. Das Thema des Events: “Die Stimmung is a miese! Aufbruch aus der Krise”. Kabarettist und Autor Alexander Sedivy eröffnete den Abend mit einer humorvollen Keynote. Im Anschluss diskutierte ein Panel, bestehend aus Jürgen Bauer/WKW, Lisa Reichkendler/Food Tribe, Vera Steinhäuser/Sie & Ich Kommunikationsberatung und Sedivy selbst, wie Marketingverantwortliche und Unternehmer*innen Unsicherheiten besser meistern können und welche Skills dafür erforderlich sind. 

Richtig mit Krisen umgehen lernen

“Wir leben in einer VUCA-Welt… ”, beginnt Alexaner Sedivy das Programm. “Veränderungen und Herausforderungen treten in unserer Welt immer schneller und häufiger auf. Das erschwert natürlich eine langfristige Planung. Zudem haben wir einen Skill Gap, also eine Kluft zwischen den Fähigkeiten, die wir haben und jenen, die wir in der Zukunft brauchen – sogenannten future skills. Laut einer deutschen Studie wissen aber nur 20 % aller Unternehmen von diesem Gap und können deshalb nicht entsprechend handeln oder sich richtig weiterentwickeln.” Gerade das wird in Zukunft aber gefragt sein. “Wir dürfen uns upskillen”, so der Keynotespeaker. 

Ein ähnliches Bild zeichnet Moderator Alexander Oswald, unser Präsident, am Anfang der Paneldiskussion mit einem weiteren Umfrage-Insight: Viele Unternehmer*innen wissen theoretisch, was sie in Krisenzeiten machen sollen, fühlen sich aber aufgrund der Vielzahl an und Schnelllebigkeit der Herausforderungen überfordert. Sie bleiben passiv. Was kann man diesen Personen raten? Steinhäuser antwortet: “Das anfängliche Gefühl der Überforderung ist völlig normal und wir dürfen uns auch so fühlen. Wir müssen nur irgendwann den Schalter umlegen und in die Gestalter*innen-Rolle wechseln, sonst bleibt unsere ganze Situation fremdbestimmt.” 

Sedivy ergänzt: “Zu den future skills gehört auch die Analyse- und Organisationsfähigkeit, die man hier einsetzen kann. Oft hilft es, ein Problem in kleine Teilbereiche zu zerlegen und die Situation Schritt für Schritt zu bearbeiten. Kleinere Herausforderungen lassen sich gefühlt einfacher meistern, als große.” In einer Sache sind sich die Expert*innen einig: Um Dinge zu ändern, braucht es einen Fixstern, ein persönliches Ziel, auf den hingearbeitet werden kann. “Ich beobachte sehr oft, dass etablierte und junge Unternehmer*innen aus Panik plötzlich versuchen, hundert Dinge gleichzeitig umzusetzen, wovon eine Idee schlechter ist als die andere. Wenn wir aber ein Ziel vor Augen haben, können wir unsere Handlungen an diesem Ziel ausrichten. Und wenn wir uns kleine Meilensteine setzen und diese erreichen, motiviert das zusätzlich und hilft uns, am Ball zu bleiben. Wenn man hier mehrere Menschen motivieren muss, spricht man am besten in Bilder, denn Bilder schaffen Verständnis.”, so Bauer.

Bequemlichkeit und Ego: Zwei Gründe für Passivität

Diese Themen hören wir nicht zum ersten Mal und es gibt auch bereits Lösungsansätze, leitet Oswald eine weitere Frage ein. Viele Menschen weigern sich aber, diese Lösungen zu akzeptieren. Woran liegt das? Reichkendler ist da kritisch: “Passivität ist auch ein Mindset-Thema. Viele Unternehmer*innen verfallen in Schockstarre und tun nichts. Nicht weil sie zu wenig wissen, sondern weil die Situation nicht genug weh tut. Außerdem geht es uns in Österreich einfach zu gut. Wir haben hier keinen Haifisch-Markt, wie in anderen Ländern. Tief in uns drinnen wissen wir, dass uns im schlimmsten Fall der Staat auffängt, selbst wenn wir nichts verändern. Dadurch werden wir beratungsresistent und langsam. Die zentrale Frage lautet also: Wie schmerzhaft muss es werden, damit ich etwas ändere?” 

Steinhäuser ergänzt: “Hinzu kommt, dass die Schmerzlinderung ja nicht sofort nach dem Aktivwerden eintritt, sondern oftmals tut es kurz- bis mittelfristig nochmal mehr weh, bevor es besser wird. Das schreckt viele zusätzlich ab.” Auch Fachgruppen-Obmann Bauer berichtet von seinen Erfahrungen: “Wenn es um Entscheidungen in Unternehmen geht, ist es manchmal leichter, das zu tun, was in der Vergangenheit bereits gemacht wurde. Selbst wenn man weiß, dass es nicht der richtige Weg ist. Denn wenn etwas schiefläuft, kann die Schuld zumindest nicht bei einem selbst liegen, denn es hat ja bis jetzt auch funktioniert.”

Einen weiteren Grund sieht Sedivy im Charakter selbst: “Oft sind Unternehmer*innen auch mit einem großen Ego ausgestattet. Das ist zwar notwendig, um Großes zu erreichen, kann uns aber auch schnell im Weg stehen.” Steinhäusler sieht viel Potenzial im Loslassen: “Im Englischen gibt es den Satz: seeing is believing. Bedeutet: Wenn wir etwas nicht sehen, können wir es auch nicht realisieren. Hier ist eine Offenheit für Veränderungen wichtig, selbst wenn wir das Resultat nicht ganz klar vor uns sehen können. Nur wenn wir Altbekanntes loslassen, haben wir die Hände frei für Neues.”

Sind unsere Marketingbotschaften verwässert?

Die fehlende Entscheidungsfreudigkeit merkt man auch im Marketing, so die Expert*innen. “Viele Unternehmer*innen wollen allen gefallen und legen sich nicht fest. Das sieht man in der Werbung, im Business und im privaten Leben. Unsere Handlungen und unsere Botschaften werden schwammiger”, so Reichkendler. Woran das liegt, fragt der Moderator. “Wenn wir für nichts stehen, kann man auch nicht anecken.” Ob das eine Generationenfrage ist? Steinhäuser sieht das nicht so: “Die jungen Menschen werden zwar gerne so dargestellt, als hätten sie keine Werte. Sie haben aber einfach andere. Früher sind wir mit dem Vorhersagen und Kontrollieren von Situationen sehr weit gekommen. Das funktioniert heutzutage nicht mehr. Wir müssen viel mehr Spüren und Anpassen.” 

Bauer sieht hier ebenfalls keine Alterserscheinung: “Viele verlieren ihre Entscheidungsfreude, weil sie Angst haben, negativ bewertet zu werden. Social Media verstärkt das stark, den zweihundert Kommentare unter dem Post einer Kampagne sind schnell geschrieben und können einen großen Effekt haben. Früher hätten aber keine zweihundert Menschen einen Brief geschrieben. Und wenn, hätte es die Welt nicht mitbekommen.” 

Was braucht es denn, um zur Entscheidungsfreude zurückzufinden? Reichkendler: “Mehr Fokus und weniger Ablenkungen. Wir sollten mehr auf uns selbst hören. Wenn wir mehr bei uns sind, sind wir auch bessere Führungspersonen.” Steinhäusler erklärt: “Es ist gut, eine Vision zu haben und diese mit dem Team zu teilen. Dann gibt es mehr Mitstreiter*innen und alle wissen, wofür sie schwitzen.” Auch beim Keynotespeaker ist Fokus ein wichtiger Aspekt: “Wir müssen uns weniger mit anderen vergleichen. Ich schaue mir auch nicht täglich die anderen Speaker*innen in meiner Nische an.” Bauer: “Wir sollten immer wieder auch die eigene Blase verlassen, in der wir uns bewegen und bewusst neue Leite mit neuen Ideen und Einstellungen treffen. Diese neuen Eindrücke helfen womöglich, Chancen in der Zukunft besser einschätzen zu können.”

Weitere Bilder findet ihr hier und die ganze Aufzeichnung zum Nachsehen hier!

Eure ÖMG

Democracy Dies in Darkness – Hat die Wa(h)re Nachricht eine Zukunft?

Am 28.11. findet unser Kooperationsevent mit PRVA statt!

Fake News, Big Tech und künstliche Intelligenz – wir befinden uns in einem spannenden Zeitalter, das verdeutlicht, dass faktenbasierter und unabhängiger Agenturjournalismus wichtiger ist, denn je.) In dem Buch „Democracy Dies in Darkness“ setzt Clemens Pig hier an und diskutiert, wie Medien und Nachrichtenagenturen redaktionelle und künstliche Intelligenz verbinden können und wie ein europäischer Wissensraum für trusted AI-Anwendungen entstehen kann.

Im Anschluss vertieft eine Runde an Expert:innen das Thema und wirft einen Blick auf die Bedeutung einer unabhängigen Medienlandschaft für Kommunikation, Marketing und PR: Welche Rolle spielt ein trustworthy (Medien)-Umfeld für glaubwürdige Kommunikationsbotschaften und Produkte und welche Bedeutung hat künstliche Intelligenz dabei? Muss KI im journalistischen Kontext kritischer eingesetzt werden oder gelten dieselben Regeln wie für Marketer, PR-Profis und Co.?

Am Podium diskutieren unter Moderation von Barbara Haas (Leiterin Podcast und Video, Kleine Zeitung): Mag. Ingrid Gogl (Präsidentin PRVA, Director Marketing & Communications, TGW Logistics Group), Alexander Oswald (Präsident ÖMG, Managing Partner Futura), Clemens Pig (CEO APA – Austria Presse Agentur) und Anna Wallner, Leitung Meinung/Audio, Die Presse.

Zur Buchpräsentation und Podiumsdiskussion laden wir Euch herzlich ein:

APA-Pressezentrum
Laimgrubengasse 10
1060 Wien
Beginn 17.00, Start Livestream 17.30

Wir freuen uns auf Euer Kommen! Meldet Euch gleich hier an!

Zukunftsreise Israel / Abgesagt

Aufgrund der aktuellen Kriegssituation wurde die Zukunftsreise abgesagt. Wir hoffen auf baldigen Frieden!

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA bietet österreichischen Marketeers und Kommunikations-Expert:innen die einzigartige Möglichkeit, sich in der Startup Nation Israel mit ausgewiesenen Branchenkenner:innen über die angesagtesten Zukunftstrends auszutauschen. Themen-Highlights der Zukunftsreise: innovatives Storytelling mittels Virtual Reality, Content Monetization und das Trainieren personalisierter Avatare. Ein Besuch bei Taboola verspricht einen spannenden Blick hinter die Kulissen der weltweit führenden Native-Advertising-Plattform. Details zum Programm erfährt ihr hier!

Eure ÖMG

AUSGEBUCHT/ Zukunftsreise Digital Marketing Dublin / 13.-15. Mai.2024

Wir sind stolz darauf, als Partner für die Bewerbung und fachliche Begleitung der Zukunftsreise Dublin, unterstützen zu dürfen.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Unsere Mitglieder erhalten den Rabattpreis von 1.200 Euro.

Lasst euch diese Chance nicht entgehen und seid dabei!
Bei Fragen meldet euch gerne unter info@marketinggesellschaft.at.

Zum Programm und zur Anmeldung geht es hier!

Österreich geht jetzt live: Mehr Emotionen im Marketing-Mix mit Social Commerce und Live-Shopping

20 Prozent – das ist der Anteil, den Live-Shopping am gesamten E-Commerce Umsatz in Asien hat. In Österreich sieht das anders aus: Hier starten Marken erste Versuche im Social Selling, Social Recruiting und Live-Shopping. Doch was steckt hinter diesen Live-Formaten und wie setzten Unternehmen sie am besten um? Darüber diskutierte ein hochkarätiges Panel – bestehend aus Martin Distl/ MStudio, Ulrike Kittinger/ Libro & Pagro DISKONT, John Oakley/ IKEA und Cosima Serban/ digimetive – bei unserem letzten Netzwerkevent in Kooperation mit GroupM. Im Zentrum: Emotionen – denn diese spielen bei Social- und Live-Shopping eine große Rolle. 

Martin Distl, Managing Director von MStudio und Vorstand des Content Marketing Forums, eröffnete den Abend mit einer Keynote zum Thema Live-Shopping. Was vor Jahren als Teleshopping-Show begonnen hatte, wird derzeit auf der ganzen Welt auf Social Media neu interpretiert. Während werbetreibende Unternehmen früher nur eine bestimmte Zielgruppe über TV erreichen konnten, stehen jetzt (fast) alle Altersgruppen je nach Plattform zur Verfügung. Die neuen, virtuellen Verkaufsshows sind jederzeit, auf jedem Gerät und vor allem von überall aufrufbar. Es geht nicht nur darum, eine launige Show zu gestalten oder Produkte zu präsentieren, sondern es ist eine „Alchemie“ aus Informationsbereitstellung und Unterhaltung, die sich nahtlos ins Leben der Menschen eingliedern lässt. 

Emotionen, kreatives Storytelling und Engagement sind essenziell

Was es braucht, um in dieser Disziplin erfolgreich zu sein? Kreatives Storytelling und Vertrauen in die Marke und die vortragende Person. Wie das in der Umsetzung aussehen kann? “Für ein Unternehmen haben wir ein live Konzert einer berühmten Sängerin nur für dessen Stammkunden inszeniert. Die Sängerin wechselte nach jedem Lied die Kleidung und die Stücke waren während des Konzerts erwerbbar. Das hat unheimlich gut funktioniert”, präsentiert Distl einen jüngsten best practise case. 

Beispiele aus Österreich lieferten zuletzt IKEA und DM, die live Content in unterschiedlichen Varianten umsetzen. Das schwedische Möbelhaus veranstaltete beispielsweise ein Festival mit mehreren Livestreams inklusive Shopping-Option an einem Tag und geladenen Influencer*innen, die Aktivitäten im Flagship-Store veranstalteten und so Besucher*innen in den Store holten. Die Retail-Kette DM wiederum streamt wöchentlich, ähnlich einer traditionellen Verkaufsshow, mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, Entertainment, coolen Präsentator*innen und Gästen. Zusätzlich etabliert sich der „1:1 Video-Support“ durch Berater*innen für Kund*innen auf Websites.

Live-Shopping ist nicht für jedermann – oder doch?

Zu Recht lautete da die erste Frage von Moderator und unserem Präsidenten Alexander Oswald, an das Podium, ob Live-Shopping für Unternehmen aller Größen umsetzbar ist. “Wahrscheinlich nicht”, erklärt Martin Distl. “Denn es braucht Erfahrung und das Equipment. Live-Shopping ist so viel mehr als eine reine Videoproduktion, wenn man die ganze Lieferkette – vom Konzept über die Bewerbung bis hin zum Community Management – betrachtet. Das Video ist nur das Endprodukt.” Cosima Serban, Gründerin der Agentur digimetive ist durchaus anderer Meinung: “Ich glaube schon, dass jedes Unternehmen eine Form des Live-Shoppings veranstalten kann, nur in einer anderen Dimension. Ein eigenes Studio ist nicht zwangsläufig notwendig und es muss auch nicht gleich perfekt sein. Viel wichtiger ist es, die richtige Plattform für die Zielgruppe auszuwählen und sicherzustellen, dass das Produkt auch zum Medium Live passt.” Ergänzt wird dies von John Oakley, Country Marketing Manager IKEA Austria: “Im Hintergrund ist doch viel Aufwand notwendig, denn beim Live-Shopping müssen alle Produkte sofort verfügbar sein und man braucht gegebenenfalls eine neue Software. Außerdem erkennt man erst nach vielen Sendungen, was wirklich bei der Zielgruppe greift. Ist es das Format, Produkt oder doch die Uhrzeit oder das Wetter? Auch die Vorbereitungszeit ist nicht zu unterschätzen, das waren bei unserem Festival schon 50 Stunden pro Video. Bei kleinen live Produktpräsentationen reduziert sich das Zeitinvestment natürlich enorm.”

Was kann Live- und Social Content und was kann er nicht?

Auch Libro & Pagro DISKONT beschäftigt sich mit Live-Content und Social Commerce. “Manche Produkte verkaufen sich nicht so gut in einem Flugblatt oder im Print. Die muss man in der Anwendung zeigen, damit sie funktionieren, wie wiederverwendbare Wasserbomben. Dabei geht es auch stark darum, die Menschen über die gesamte User Journey hinweg zu inspirieren. Deshalb funktionieren unsere DIY-Bastelseite und passende Videos bei uns auch so gut”, erklärt Geschäftsführerin Ulrike Kittinger. Ein weiteres Video dazu findet ihr hier!

Und im B2B-Bereich oder bei beratungsintensiven Produkten – hat Live-Shopping da eine Zukunft? Cosima Serban: “Auf jeden Fall. Ein Versicherungsunternehmen hätte es wahrscheinlich sogar leicht, denn im Verkaufsgespräch kommen ohnehin immer Fragen auf, die man dann live gleich beantworten kann. Menschen lieben Erklärungen.” Auch im Employer Branding und Recruiting bieten Live-Formate viele Möglichkeiten. “Die klassische Stellenausschreibung funktioniert nur noch bedingt, Live-Recruiting ist viel zeitgemäßer. Man braucht dafür nicht einmal viel Budget, viel wichtiger ist Mut. Im Vergleich zur klassischen Werbung ist Live-Recruiting keine kommunikative Einbahnstraße, sondern es können auch unangenehmen Fragen kommen. Das schätzen aber wieder die Bewerber*innen”, so Distl. 

Gerade im Social Selling spielt die Authentizität der Personen eine wichtige Rolle. Dabei stehen nicht immer die CEOs, sondern manchmal auch die Mitarbeiter*innen vor der Kamera. Die gilt es von Anfang an richtig zu rekrutieren und entsprechend zu vergüten. “Viele Menschen sind Micro-Influencer*innen, auch unsere Mitarbeiter*innen im Store. Sie können sowohl Kund*innen als auch Angestellte anziehen. Für unser Festival haben wir zuerst einzelne Personen gefragt, ob sie bei den Livestreams oder Videos mitmachen wollen. Jetzt melden sich viele selbstständig. Im Gegenzug für ihre Rolle als Content Creator*innen gab es Schulungen für den Umgang mit der Kamera oder andere Anreize. Jetzt haben wir von Innsbruck über Wien Mitarbeiter*innen, die Videos machen, die wir auf Social Medien teilen können”, so Oakley. Ein richtiges Vergütungssystem für Corporate Influencer*innen hat jedoch keiner der Expert*innen am Panel.

Und wie sieht die Zukunft der Social Selling und Live-Formate aus?

Laut Serban liegen die Herausforderungen und Chancen im organischen Content: “Marketer*innen müssen kreativer, schneller, vielfältiger werden. Es wird immer neue Kanäle und neue Instrumente geben, die es schneller zu evaluieren und einsetzen gilt.” Kittinger ergänzt: “Wenn es am Ende bei Konsument*innen nur um den Preis geht, bleibt wahrscheinlich ein amerikanisches oder asiatisches Unternehmen übrig. Wir müssen die Bindung an die eigene Marke aufbauen, die macht den Unterschied. Und Emotionen lassen sich gut über Social Commerce oder Live-Formate kreieren.” 

Emotionale Bindung baut man am besten auf, wenn man direkt mit den Kund*innen interagiert. “Wir wollen näher an unsere Endkonsument*innen heran. Die Nahbarkeit als Unternehmen und auch die der Repräsentant*innen ist uns sehr wichtig”, so Oakley. Hier findet ihr ein Video von IKEA dazu! Martin Distl schließt den Abend mit einem wundervoll visuellen Vergleich ab: “Klassische Werbung ist wie ein Feuerwerk. Jeder ist schnell begeistert, aber nach zehn Minuten ist auch das tollste Feuerwerk irgendwie langweilig. Guter Content, gute Geschichten hingegen, sind wie ein Lagerfeuer, an dem wir mit Freunden sitzen. Und dort verweilen wir gerne auch einmal ein paar Stunden.”

Weitere Bilder findet ihr in der APA Fotogalerie und die ganze Aufzeichnung zum Nachsehen findet ihr hier!

Wir freuen uns auf unseren nächsten Event am 16.10.!

Eure ÖMG

Die Stimmung is a miese? Aufbruch aus der Krise!

Am 16.10. findet unser Kooperationsevent mit der Fachgruppe Werbung der WKW statt. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, findet hier den Livestream!

In einer Welt, die von ständigem Wandel und Unsicherheit geprägt ist, stehen wir als Kommunikationsprofis vor einzigartigen Herausforderungen. Die Fähigkeit, sich flexibel an neue Gegebenheiten anzupassen, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor geworden.
Aber welche Skills sind erforderlich, um in dieser dynamischen Landschaft zu bestehen? Um sich nicht in die mediale Bad news are good news Falle zu begeben? Um seine Marke bewusst als positiven Gegentrend und vielleicht sogar Trendsetter zu positionieren?

Nach der humorvollen Keynote von Alexander Sedivy, österreichischer Kabarettist, Musiker, Autor, Kinder-Erzähler, Stimmenparodist, Schauspieler und Moderator, mit dem Titel „Humor befreit! Krisenfest durch Future Skills“ wird sich das Panel – moderiert von ÖMG Präsident Alexander Oswald – mit Wegen und Möglichkeiten beschäftigen, wie wir besser durch unsichere Zeiten „surfen“ können und was Marketing/Kommunikation dazu beitragen kann. 

https://www.linkedin.com/in/alexander-sedivy-549342a6/

Es diskutieren mit:

Über benötigte Skills wie zum Beispiel Resilienz, Anpassungsfähigkeit, Datenkompetenz, Vernetzung, Zusammenarbeit und Kreativität diskutieren:

Vera Steinhäuser (Sie & Ich Kommunikationsberatung), Systemische Business Coachin

Lisa Reichkendler (Food Tribe)

Jürgen Bauer (Fachgruppenobmann Werbung & Marktkommunikation, WKW)

Alexander Sedivy 

Am 16.10.2023
Eintreffen: 17 Uhr

Start: 17:30 Uhr
Wo: APA Pressezentrum

Wir freuen uns auf euer Kommen!
👉🏼👉🏼👉🏼 Meldet euch gerne hier an!

Eure ÖMG

Nachbericht: Das ÖMG Sommerfest 2023

Mit Freudentränen, ausgelassenem Kontaktknüpfen und einem wundervollen Sonnenuntergang über dem Wiener Prater luden wir am 5. September zum Sommerfest ins Zoku. Marketeers unterschiedlicher Disziplinen trafen auf AbsolventInnen des letzten Semesters der Online- und Social-Media-Management Lehrgänge der Werbe Akademie des Wifi Wien, wovon die Besten der Besten auch mit Awards in sieben Kategorien ausgezeichnet wurden.

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Der gemütliche Abend wurde von unserem Präsidenten-Duo, Barbara Rauchwarter und Alexander Oswald, nach einem Aperitif eröffnet. „Es ist schön, wieder so viele BranchenkollegInnen an einem Ort zu sehen. Wir feiern ein tolles Jahr, in dem wir schon viel umgesetzt haben, beispielsweise zwei all-female Panels zum Thema AI oder Deep Dives im Bereich Video. Genauso spannend wird es im Herbst weitergehen, denn das nächste ÖMG-Event findet bereits am 19. September zum Thema Emotion-First statt“, so Rauchwarter. Oswald ergänzt: „Unser Ziel ist nicht nur der Austausch zwischen unterschiedlichen Generationen großartiger MarketerInnen, sondern wir wollen auch wichtige Themen im Marketing voranzutreiben, die im Einklang mit den Sustainable Development Goals stehen. Im Bereich Nachhaltigkeit arbeitet unser Vorstandsmitglied Sabrina Oswald beispielsweise mit einer Fachgruppe am zweiten Whitepaper zu Nachhaltigkeit im Marketing, das Guidelines geben soll, wie Nachhaltigkeit in Unternehmen implementiert werden kann. Aber auch Diversität und Inklusion sind für uns wichtig und das wird man auch weiter in der Themenauswahl und Zusammenstellung unserer Panels sehen.”

Auch dieses Jahr war die Ehrung der Jahrgangsbesten der Lehrgänge Online-Marketing und Social-Media-Management der Werbe Akademie des Wifi Wien ein Highlight des Abends. Die beiden LehrgangsleiterInnen Sabrina Oswald/ Futura GmbH und Kirsten Neubauer/ sgreening.io übergaben die Awards an die SiegerInnen.
Sabrina Oswald ehrte die jungen MarketerInnen des Diplomlehrgangs Social-Media-Marketing:

  • Marie-Theres Richtsfeld als Rookie of the Year 2022
  • Claudia Zieger für die Beste Arbeit: Social Media
  • Eva Koller als Rookie of the Year 2023
  • Simone Fuchs für die Beste Arbeit: Social Media
  • Ruth Drack-Kappacher die Auszeichnung für die EXTRA MILE

Im Diplomlehrgang Online-Marketing erhielten folgende Nachwuchstalente Auszeichnungen von Kirsten Neubauer:

  • Nicole Proell als Rookie of the Year
  • Astrid Lehner-Hübel, Andrea Lenz, Lisa Thron für die EXTRA MILE 
  • Cornelia Schweitzer, Damien Schober und Sandra Weinberger für die beste Arbeit in der Kategorie Kategorie Strategie 
  • Martha Konarzewski und Katharina Strak für die Beste Arbeit in der Kategorie Performance

Weitere Bilder findet ihr in der APA-Fotogalerie!

Wir freuen uns bereits auf das nächste Sommerfest!

Eure ÖMG

Der Emotion-First-Ansatz: Bessere Nutzer*innen Experience im Social Commerce und Liveshopping

Ein Diskussions-Panel sucht die dynamische Schnittmenge zwischen User Experience (UX), emotionalem Engagement und der sich schnell entwickelnden Landschaft von Social Commerce und Liveshopping. 

Angesichts der zunehmenden Verflechtung der digitalen Welt mit den Emotionen der Verbraucher sind Marketers und Unternehmen gezwungen, ihre Strategien neu zu bewerten, um tatsächlich fesselnde Erlebnisse zu schaffen, die sowohl die Kundenbindung als auch den Umsatz fördern.

Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen werden sich am 19.9.2023 mit der Psychologie hinter den Emotionen beim Online-Shopping, der Rolle der sozialen Medien bei Kaufentscheidungen und dem entscheidenden Einfluss von immersiven Liveshopping-Erlebnissen befassen. Eine Analyse aufkommender Trends und innovativer Technologien wird das Panel die Zukunft von Social Commerce und Liveshopping prognostizieren und das Potenzial aufzeigen, E-Commerce-Praktiken zu revolutionieren.

Lasst euch mit uns gemeinsam auf die Feinheiten von Emotionen in der Nutzer*innenerfahrung ein und gemeinsam die Vorstellung einer Zukunft skizzieren, in der Social Commerce und Liveshopping bringen.

Panel:
Martin Distl, GroupM
John Oakley, IKEA
Cosima Serban, Agenturgründerin (Agentur digimetive)
Ulrike Kittinger, Libro & Pagro

Die Moderation übernimmt ÖMG Präsident Alexander Oswald. 

Wann: Dienstag, 19. September 2023, 17:30 Uhr
(Start Livestream: 18:00 Uhr) 

Wo: GroupM (7. Stock), Vordere Zollamtsstraße 13, 1030 Wien und Livestream 

Wir freuen uns auf euer Kommen! Anmeldung hier!

Eure ÖMG