Zur Diskussion um eine strengere Regulierung bei Lebensmittelwerbung.

Wir haben uns „Make Marketing great again“ auf die Fahnen geschrieben.
Und gerade eben ist so ein „let´s make it great“-Moment. ❗

Über die letzten Dekaden haben wir uns als Marketer, in den Unternehmen für die wir agiert haben, der „demand creation“ verschrieben. Ehrlicherweise vielfach ohne die Folgen für Ressourcen, den Planeten, die Menschen und die Volkswirtschaften/ Gesundheitssysteme im Auge zu behalten. Vieles davon wurde mittlerweile sogar schon verfilmt z.B. „Insider“ mit Russel Crowe oder in Dokus zu „Zucker“.

👉 Because it´s 2024 sollten wir nun doch endlich schlauer werden! Wir sind in der Verantwortung aufzuhören: die Gewinne aus Produkten, die z.B. gesundheitliche Schäden verursachen, zu „privatisieren“ und deren oft enorme Schäden zu sozialisieren.

✍ Wir haben in diesem Kommentar auf eine „Absage an Werbeverbote“ eines anderen Vereins reagiert. Warum? Weil wir gerne fact based agieren. Und die Empirie zeigt deutlich, dass wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen müssen, wenn es um Produkte geht, die volkswirtschaftlichen Schäden verursachen (z.B. Gesundheitssysteme belasten usw.) und dies längst evident ist. Es gilt dann zu handeln. Verbote sind aber kein probater Weg.
Für uns haben weder Minister Rauch, noch Marketingverbände recht, die Werbeverbote wollen oder nicht wollen.

🚀 Wir „stehen“ für und auf Weiterentwicklung!
💡 Innovation ist die Antwort und nicht Verteidigung des Status Quo.
Grenzwerte helfen auch der Industrie sich an einem Gesamtinteresse zu orientieren.
👨‍👩‍👧‍👧 Es gilt ein großes Ganzes im Blick zu haben und nicht nur Partikularinteressen.
👐 Wir alle sollte das Interesse haben, diejenigen in unserer Gesellschaft, die sich noch nicht selbst schützen können, mit intelligenten Lösungen zu schützen.
🤜 🤛 Wir sehen Chancen darin, wenn die Wissenschaft Sachverhalte aufzeigt, die einer Veränderung bedürfen. Chancen für Innovation.


https://lnkd.in/d89ZADXn

Unsere ÖMG-Umfrage zum Thema „Nachhaltigkeit“ der Marketing- und Kommunikationslandschaft

Wie wichtig ist dieses Thema unserer Branche? Diese Frage stellen wir uns, gemeinsam mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, und bitten Euch als Mitglieder um Eure Sichtweise zum Thema Nachhaltigkeit in der Marketing- und Kommunikationslandschaft.

Die Umfragezeit beträgt 5-7 Minuten, das Thema selbst bewegt uns voraussichtlich noch einige Generationen lang. Eure Antworten bleiben 100% anonym und werden nur statistisch ausgewertet.

Als Dankeschön für Eure Teilnahme stellen wir Euch sehr gerne die Ergebnisse dieser Studie zur Verfügung.

Vielen Dank für Eure Teilnahme! Hier der Umfragelink!
Eure ÖMG

Was können wir tun? Die Rolle von Marketing bei nachhaltiger Entwicklung

Sind eine soziale, ökologische Orientierung und wirtschaftliches Wachstum vereinbar? Vor dieser Frage steht die Marketingbranche immer häufiger. Einerseits sollen unsere Marketing-Strategien die zukünftige Nachfrage schaffen, anderseits müssen sie aber auch mit der aktuellen Lebensrealität, Kundenbedürfnissen und Nachhaltigkeitszielen vereinbar sein.

Im Rahmen unserer Veranstaltung „Was können wir tun? Die Rolle von Marketing bei nachhaltiger Entwicklung“ am 8. März 2023 diskutieren das Climate Lab, die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation und ÖMG Mitglieder einen nachhaltigen Beitrag und die aktive Mitgestaltung bei DEM wichtigsten Thema unserer Zeit.

  • Wie kann Marketing die Sichtweisen und Einstellungen von Konsument*innen positiv beeinflussen?
  • Was können wir tun, um nachhaltiges Verhalten zu fördern?
  • Was müssen wir in unseren Unternehmen verändern?
  • Wie tragen wir zur Erreichung nachhaltiger Zielsetzungen bei?
  • Was braucht eine dringend benötigte Kehrtwende von uns Marketeers?

Diese und weitere Fragen diskutieren wir unter anderem mit:

  • Jürgen Bauer / Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
  • Kosima Kovar / sgreening und Ada Growth
  • Lena Müller Kress / winnovation
  • Thomas Kaissl / Climate Lab
  • Bernhard Sams / Charlotte Fresenius Privatuniversität
  • Sabrina Oswald / Futura

Die Moderation leitet ÖMG-Präsident Alexander Oswald.

Termin: 08. März 2023, Start um 17:30 Uhr

Location: Climate Lab, Wien Energie Gebäude, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien (Eingang beim Wien Energie Servicezentrum) oder online

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

Eure ÖMG

Bild ©BruceDixon Unsplash

Let’s have a… ÖMG-Sommerparty 2022

Wir freuen uns, auch heuer wieder im Park des Palais Auersperg zur ÖMG-Sommerparty 2022 begrüßen zu dürfen – und die neue „Strohboid-Lounge“ macht es möglich, dort auch bei etwas etwas kühlerem Wetter eine heiße Party feiern zu können!

Wieder als besonderes Programmhighlight: 

*** Meet your future talents ***

Unsere Rookie Ehrung für insgesamt 5 Online-Marketing und 2 Social Media Marketing Lehrgänge der Werbeakademie, die einige unserer Vorstandsmitglieder als Lektor*innen begleitet haben.

Wann: Mittwoch, 24. August 2022, ab 17:00 Uhr
Wo: Palais Freiluft (im Park des Palais Auersperg), Trautsongasse 1, 1080 Wien

Bitte meldet euch rechtzeitig an, damit wir neben genug Platz auch genug kühle Getränke bereit halten können!

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend
Euer ÖMG Team 

Anmeldung unter https://shop.timesloth.io/oemg

Nachbericht: Content Marketing & Data – A Love Story

Daten als Hebel für Content Marketing – Mit richtigem Content zum richtigen Zeitpunkt zu qualifizierten Leads  – Marketingexpert*innen geben Tipps zur Umsetzung

Wien (OTS) – Noch nie wussten Unternehmen so viel über ihre Kund*innen. Wer dieses Wissen im Content Marketing richtig einsetzt, kann nicht nur Kund*innen binden, sondern auch Leads generieren und Neukund*innen gewinnen. Darin waren sich die Marketingexpert*innen bei der Kooperationsveranstaltung der Österreichischen Marketing-Gesellschaft (ÖMG), der COPE-Group und der APA – Austria Presse Agentur am 28. Juni 2022 einig.

Social Media Listening und Monitoring

Xenia Daum, CEO der COPE-Group, veranschaulichte die erfolgsversprechende Liaison von Daten und Content Marketing anhand mehrerer Beispiele. So könne man etwa mit Social Media Listening & Monitoring sehen, welche Inhalte die User*innen gerade interessieren, welche Themen positiv und welche negativ besetzt sind. Dieses Wissen könnten Unternehmen für ihre Interessen nutzen und Themenführerschaften aufbauen. „Social Media Listening & Monitoring wird noch sehr wenig genutzt, obwohl es nicht teuer ist. Mein Tipp ist, es einfach auszuprobieren. Wenn man den richtigen Content zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Touchpoints platziert, wird man gute Leads erzeugen“, so Daum.

Mit Marketing-Automation zum Kaufabschluss

Eine höhere Disziplin ist die Marketing-Automation. Mit ihr lassen sich Interessent*innen sukzessive in qualifizierte Leads und schließlich in Käufer*innen wandeln. Laut Daum führen 100.000 Visits auf der Website zu vier Kaufabschlüssen. Auch im Storytelling gibt es einen neuen Ansatz, mit Daten zu arbeiten. Das können Infografiken oder auch exotischere Ideen wie die Verwendung von GPS-Daten der Kund*innen sein.

Datengetriebenes Content Marketing in der Praxis

Florian Kraft, Interim-Director für Digital Customer Management bei A1, hält Marketing-Automation für sehr sinnvoll. „Wir haben bei A1 Marketing-Automation eingeführt, um mehr Emotion und Beziehung einzubringen. Wir verwenden die Daten, um langbestehenden Kund*innen Empfehlungen auszusprechen, wie sie ihre Produkte besser nutzen, oder um ihnen Angebote zu legen.“

Barbara Rauchwarter, Marketingleiterin bei der APA, schilderte ihre Erfahrung mit Marketing-Automation bei der APA. „Die Marketing-Automation hat uns neue Kund*innen gebracht, sie war aber auch viel mehr Arbeit als gedacht. Die Learnings daraus sind, dass nicht alles, was man gerade verkaufen möchte, den Bedarf der Kund*innen trifft. Und dass es ganz wichtig ist, Sales von Anfang an mitzunehmen.“

Letzteres unterstrich auch Ulrike Kittinger, Geschäftsführerin der MTH Retail Group: „Es ist ganz wichtig, dass der Data-driven-Ansatz nicht nur auf das Marketing beschränkt ist. Auch die Einkaufsabteilung muss mit Daten arbeiten, und die IT muss wissen, was sie mit diesen Daten tut.“

Für Roland Fink, Gründer von niceshops, waren Daten im Content Marketing schon immer relevant: „Wenn man 180.000 Produkte täglich bewirbt, braucht man Daten, um herauszufinden, wann man welche Geschichte erzählt. Denn nicht jede Geschichte, die erzählt werden muss, will auch gehört werden.“ 

Zwei Welten prallen aufeinander

Kirsten Neubauer, Geschäftsführerin von Digital Hotpot, brachte die Herausforderungen von Data-driven Content Marketing aufs Tapet: „Hier prallen zwei Welten aufeinander: Die Mitarbeiter*innen, die sich mit Daten beschäftigen, haben eine höhere Technikaffinität und einen anderen Zugang zu Kommunikation als Marketingverantwortliche. Sie halten es nicht für notwendig, über Zielgruppen zu reden und Personas zu entwickeln. Sehen das Eingreifen der Kreativen als Angriff auf ihre Domäne, und vice versa. Diese zwei Welten aneinander zu führen, ist nicht immer leicht.“

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Die Aufzeichnung des Events finden Sie hier:

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Nachbericht: Wie werden Marketer und Agenturen künftig zusammenarbeiten? Ein Blick in die Zukunft.

Die Zukunft der Zusammenarbeit: Auch Auftraggeber werden pitchen.

Die Österreichische Marketinggesellschaft (ÖMG) lud zur Podiumsdiskussion im APA-Pressezentrum. Das Thema: „Wie werden Marketeers und Agenturen künftig zusammenarbeiten?“ Das hochkarätig besetzte Podium diskutierte pointenreich die Gestaltung, die Kooperation und die Findung der richtigen Partner im Marketingbereich.

Wird die Agenturbranche sich noch stärker verändern müssen? Glaubt man den Gästen des Podiums der ÖMG-Veranstaltung, so lautet die Antwort: Ja! Modelle, die als agile Kollektive agieren, mit Artists, Spezialist*innen in den Bereichen e-Commerce, Performance, Social Media, uvm. und die von Key Accounts oder Projektleads gesteuert werden, standen gestern auf dem einen Ende der Skala. Kreativagenturen, mit ihrem Fokus auf „die Idee oder neue Kategorien“, und Teams aus Strategie, Konzept, Text und Art Direction standen auf dem anderen Ende der Skala. Die enorme Bandbreite an möglichen Modellen zeigt eines: Es gibt durchaus sehr unterschiedliche „Reifegrade“ in den Marketingabteilungen der Auftraggeber -und ebenso auf Agenturseite.

Wer führt nun „die Marke“?

Alexander Oswald, Präsident der ÖMG und Moderator der Veranstaltung, arbeitete mit seinen Fragen die Unterschiede der möglichen Zugänge heraus. Eine zentrale Frage sorgte in der Diskussion aber für eine deutliche Polarisierung: Wer organisiert Markenführung? Die Markenarbeit, die Kreativagenturen immer wieder für sich in Anspruch nehmen, liegt für Gregor Almassy, CMO von Oppo Overseas, klar auf Auftraggeberseite. „Wenn die Brand nicht weiß, was sie tut, wer dann? Immerhin engagiert ‚der Kunde‘ die Agenturen und nicht umgekehrt. Die Brands müssen wissen, wie sie ihre Marke aufstellen und wohin sie wollen.“ Aber er räumte ein: “Viele Wege führen nach Rom. Für Zusammenarbeit in diesem Bereich gibt es kein one-fits-all Modell.“

Michael Kapfer, CEO der Kreativagentur GGK MullenLowe sieht die Creative Excellence, die neue Kategorien definiert, als zentralen Ankerpunkt. „Der Gedanke, dass Unternehmensberater Agentur spielen, ist absurd. Unternehmensberater kommen vom Cost cutting, Agenturen setzen einen Anspruch.“ Er gestand zu, dass Interdisziplinarität gut und wichtig ist. Und er forderte von Kunden ein, Businessprobleme mit ihren Agenturen zu erläutern. „Nur dann kann man als Agentur neu und anders denken.“

Den Punkt der deutlich strategielastigen Kommunikationsarbeit unterstreicht in der Diskussion auch Doris Christina Steiner, Geschäftsführung Jung von Matt. „Kollektive ja, aber das funktioniert als Patentrezept nicht immer gut. Dieser Ansatz kann durchaus die Schärfe einer Marke nehmen.“ Sie betrachtet das Zuviel an Partnern nur selten als hilfreich, gesteht aber zu, dass die „klassische“ Arbeitsaufteilung in Agenturen (in Text, Konzept und AD), die heute benötigte Geschwindigkeit nimmt. Und: „Zielgruppen gibt es im klassischen Sinn nicht mehr, vielmehr werden heute Filterbubbles bedient“, so Steiner weiter. Die Frage stellt sich, wie weiß ein Auftraggeber, welche Bubbles entstanden sind und welche für ihn relevant sind? Bubbles trennen sich, verbinden sich. Und: „Wie kann man das in einen Beschaffungsprozess eingliedern?“ fragt Martin Schiefer, Kanzlei Schiefer Rechtsanwälte.   

„Es gilt Businessprobleme zu lösen. Das ist, was Kunden heute brauchen. Daher ist Relevanz bei uns großgeschrieben. Man muss mehrere Bereiche orchestrieren können – und das beherrschen Kreativagenturen meist nicht. Das Konzept der Leadagentur ist überholt“, kontert Markus Höfinger, Geschäftsführer von Accenture Song. Seine Perspektive reflektiert stark die zunehmende Digitalisierung: „Jeder digitale Touchpoint ist heute als ein POS zu sehen. Das Internet führt dazu, dass ‚Marke – Performance – Commerce‘ in einem close loop laufen müssen“, ergänzt er weiter.

„Ja, das stimmt. Aber ‚Marke‘ ist und bleibt ein dauerndes Experiment,“ reflektiert Tanja Sourek, Vice President Brand & Marketing Com Magenta Telekom Sie sieht eine zunehmende Komplexität, wie sie schon von Gregor Almassy angesprochen wurde. „Ein Produkt wie Netzqualität ist nicht greifbar. Wie mache ich da meine Marke begehrlich? Eine Frage, der wir uns täglich – erfolgreich – stellen.“

Wie gestalten sich die Beziehungen der Zukunft im Marketingbereich?

„Wir müssen uns von der Sichtweise lösen, dass Markenbildung in der heutigen digitalisierten Welt weiterhin nach außen vergeben werden wird“, so Martin Schiefer, Inhaber der Vergabespezialisten-Kanzlei Schiefer Rechtsanwälte. „Was es braucht, ist Geschwindigkeit. Man muss viele „Boote koordinieren, aber das geht nicht ohne ‚Hafenmeister‘. Das Problem: Das Vergaberecht bildet aktuell die nötige Flexibilität für Kreativität und Innovation nicht ab. Das muss sich rasch ändern!“

Markus Höfinger, Accenture Song, nennt dies „die Mitwirkungspflicht des Kunden“, etwas, das auf durchaus viel Diskussionsbedarf auslöst.

Viel wird, wie es scheint, in Zukunft von den Größenordnungen abhängen. Es gibt in Österreich auch viele „Nicht-Konzern-Großkunden“ – Mittelstand, KMUs, die eine namhafte Größe haben, aber durchaus andere Partnersettings benötigen. „Sparringpartner sein kann nur funktionieren, wenn der andere auch einen haben will. Tatsächlich ist das Vergaberecht ein Thema, das an die Zeit angepasst werden muss. Denn: Die Anforderungen sind unterschiedlich, der Bürokratiewust zu gewaltig. ‚Kreativität‘ ist in einem Einkaufsprozess echt schwierig zu vermitteln, denn sie lässt sich nicht in ein Korsett pressen“, so Jürgen Bauer, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.

Die perfekte Symbiose zwischen Kunden und Agentur kann nur funktionieren, wenn man sich aufeinander einlässt. Das erfordert Zeit, um sich intensiv kennenzulernen, sich mit Zielgruppen oder Bubbles, Produkt, Kundenverhalten, uvm. auseinanderzusetzen. Gregor Almassy, Oppo Overseas: „Wenn man jemanden engagieren will, muss man auch bereit sein zu bezahlen, damit dieser lernt. Davor schrecken viele Firmen zurück. Aber: Wenn ich einen Partner an meiner Seite haben will, dann muss ich investieren.“

Ein Mut und ein Investment, die selten sind – darin ist sich das Podium einig. Eine komplexe Strategie in Ausschreibungsprozessen auf maximal zehn Seiten zu begrenzen oder in Rahmenvereinbarungen keine Verbindlichkeit zu schaffen, hilft dabei nicht. Ebenso wenig hilft es, dass wesentliche KPIs nicht im Prozess und später im Team geteilt werden. Pure Daten und Zahlen sind rar, ebenso sind ehrlich Businessherausforderungen selten am Tisch.

„Agenturen sollen Partner sein. Aber: Welchen Prozesslevel kann/ will ich begleiten? Welche Teamstruktur passt? Ganz wesentlich wäre daher im Vorfeld des Ausschreibungsprozesses ein Werte- und Sichtweisen-Abgleich“, so Doris Christina Steiner von Jung von Matt.

Einig sind sich alle Diskutant*innen, dass im Pitch nicht nur von Agenturen gefordert werden sollte. Es braucht durchaus auch „Formblätter“ für und Vorstellungen seitens der Auftraggeber. Das fehlt in vielen Ausschreibungen.

Die Arbeit in Zukunft in Marketing und Werbung

Gerade aktuell ist Werbung vom Umfeld noch stärker beeinflusst: „Es ist nicht gerade die Zeit der mutigen Werbung. Spannend, toll, zum Nachdenken anregen, das ist aktuell nicht groß geschrieben“, meint Kapfer von GGK MullenLowe. „Die einzige ‚Währung‘ heute scheint die: Wiederholung. Obschon es wesentlich wichtiger wäre, gerade heute Menschen zu bewegen.“

Das Bewegen muss aber auch für die Berater*innenseite gelten: Es braucht deutlich mehr Verzahnung mit dem Kunden. „Berater*innen sind bei uns Teil der Kundenteams. Denn: Man muss eng am Kunden sein, sonst kann nichts Relevantes produziert werden. Wir agieren als Anbieter heute wie Scrum-Teams, wie in der IT, da es einen deutlich agileren Modus braucht“, so Markus Höfinger, Accenture Song.

Seniorität muss auf allen Seiten gegeben sein, denn gut geführtes, partnerschaftliches Arbeiten ist essenziell. „Scrum – ja gut – aber es geht eher um das Mindset. Crossfunktionalität ist heute sehr gefragt Jedes Unternehmen beschäftigt sich mit Agilität. Ist das ein Thema in den Agenturen?“ fragt Tanja Sourek, Magenta Telekom, abschließend.

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Die Aufzeichnung des Events finden Sie hier: https://events.streaming.at/oemg-20220531

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zum nächsten Event am Dienstag, 28. Juni 2022:
Content Marketing & Data – A Love Story | 2022-06-28 – 2022-06-28 (eventmaker.at)

Nachbericht: Von Marken bis Medien – Vertrauen als höchstes Gut

Zu einer Podiumsdiskussion mit Publikum im APA-Pressezentrum lud die Österreichische Marketinggesellschaft (ÖMG) am Abend des 3. Mai 2022 prominente Kommunikator*innen. Thema: Vertrauen in die Marke ist das höchste Gut, das Organisationen zu bieten haben.

Insbesondere Medienunternehmen kennen die Bedeutung von Vertrauen sehr gut, da sie durch Fake News, Forenbeiträge, Querdenker und Co. seit Jahren mit einem Vertrauensverlust der Bevölkerung zu kämpfen haben. Doch inwiefern wirkt sich dieses sinkende Vertrauen in Medien auch auf Unternehmensmarken aus? Und wie kann dem allgemeinen Vertrauensverlust der Menschen in die Medien entgegengewirkt werden? Unter anderem diese Fragestellungen wurden im Rahmen der ÖMG-Podiumsdiskussion erläutert.

Die unterschiedliche Interpretation von Fakten

Alexander Oswald, Präsident der ÖMG und Moderator, stellte gleich zu Beginn die Frage, ob es im dritten Jahr der globalen Pandemie nur ein subjektiver Eindruck sei, dass ein Zustand der Erregung angesichts von Verschwörungstheorien und Fake News bleibend ist. Andre Wolf, Pressesprecher von Mimikama, dem Verein gegen Internetmissbrauch, meinte dazu: „Seit 2014 hat sich vieles geändert. Social-Media-Plattformen sind massentauglich geworden. Kommunikation ist nicht mehr einseitig, sondern dialogisch und vernetzt. Heute stehen wir an, den Menschen beizubringen, wie man mit Falschinformation umgehen kann – für die Zukunft.“

Die Krisen der vergangenen Jahre brachten viele Falschmeldungen, bad campaignings und andere Schädigungen der demokratischen Grundordnung. Dann wurden diese Themen abgelöst von Corona, das rief eine globale Betroffenheit und eine Vielzahl von Verschwörungstheorien hervor. Der Krieg gegen die Ukraine, einer der ersten hybriden Kriege, zeigt, wie viele Informationen im Umlauf sind – auch viele falsche. „Damit müssen wir umgehen lernen. Nicht alles ist neu, Falschmeldungen, Verschwörungstheorien oder unterschiedliche Narrative kursieren seit es Medien gibt. Was nun nötig wird: Man muss ehrlich darstellen, wer das Gegenüber ist und wer der Absender“, so Uwe Blümel von Ikea.

Für ihr Medium beobachtete Nana Siebert, stellvertretende Chefredakteurin von Der Standard: „Es gibt Themen, die im Standard-Forum stark emotionalisieren. Wir bemerken: Wir haben unglaublich an Reichweite gewonnen. Aber viele Abo-Kündigungen sind ideologisch begründet.“ Sie identifiziert, dass die Frustrationstoleranz gegenüber anderen Meinungen gesunken ist. Das Standard-Forum ist für die Tageszeitung ein Mehrwert. „Wir filtern heraus, welche die großen Fragen derzeit sind. Es ist ein Goldschatz an Wissen und Inputs und für uns auch durchaus ein Korrektiv,“ so Siebert.

Corinna Tinkler, Director Corporate Communications beim Verbund, sieht klar: „In den letzten Jahren kommen Krisen immer rascher. Gerade als Versorgungsunternehmen muss man da konsequent darstellen, was man für alle Österreicher*innen tut.“ Dabei habe die digitale Kommunikation in den letzten Jahren einen immer höheren Stellenwert bekommen. Auch der Verbund werde als Unternehmen aber immer mehr selbst zum Publisher und Medium. Die Kommunikation von und über den CEO persönlich hat einen deutlich höheren Stellenwert erlangt. Sie unterstreicht klar die Transparenz des Unternehmens. „Auf eine krisengeschüttelte Gesellschaft muss man aufpassen. Man muss als Unternehmenskommunikation überlegen, was die Menschen wissen müssen und wie man dies vermitteln kann.“

Jeder im Unternehmen ist Multiplikator

Uwe Blümel, PR-Leiter Ikea Österreich, erläuterte, dass die Krisen unterschiedliche Ebenen betreffen. „Mit Journalist*innen haben wir guten Kontakt. Aber auch Kund*innen und Mitarbeiter*innen müssen informiert werden, warum sie beispielsweise ein Produkt derzeit nicht bekommen und die Lieferkette steht.“ Ikea stehe weiterhin zu seinen Werten – auch wenn man dafür manchmal Gegenwind in Kauf nehmen müsse. Er ergänzt: „Als Unternehmen sind wir nicht nur den Mitarbeiter*innen gegenüber, sondern auch den Konsument*innen gegenüber in der Pflicht. Denn schließlich ist jeder Multiplikator*in.“ Medienkooperationen würden im Hinblick auf Werte genau durchdacht.

„Bei Politik und Parteien hat der Vertrauensverlust viel früher begonnen. Bei Marken hat er sich jetzt erst intensiviert. Da viele Entwicklungen mit Verspätung nach Österreich kommen, muss man damit umgehen lernen,“ so Jürgen Hofer, Chefredakteur Horizont. Er erachtet es für das Markenvertrauen als hilfreich, wenn eine Person wie ein CEO im Vordergrund steht.

Falsche Narrative erkennbar machen

Allgemeine Meinung der Vortragenden war, dass Social Media nicht von oben nach unten funktioniert. Für CEOs entwickle sich LinkedIn zusehends zu jener Plattform, die Vertrauen aufbauen kann. Es brauche hier aber die „Rolle“ der Erklärer*innen, die Antworten liefern, so Nana Siebert. Für Menschen, die sich zusehends in Verschwörungstheorien „verirren“, sei es wichtig, im Netz Trigger aufzuzeigen. Sie ziehen viele User*innen in falsche Narrative. Es bedarf also einer ausreichenden Aufklärung z.B. in den Schulen (Stichwort: Medienkompetenz). Und nicht zuletzt sei es die Aufgabe von Journalist*innen, Fakten zu prüfen, zu erklären und mitzuhelfen, dass die Informationsflut durchblickt werden kann.

Zur Fotogalerie: https://www.apa-fotoservice.at/galerie/28000/

Die Aufzeichnung des Events finden Sie hier: https://events.streaming.at/oemg-20220503

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zum nächsten Event:

Wie werden Marketer und Agenturen künftig zusammenarbeiten? Ein Blick in die Zukunft.

Die Zahl der Themen und der Anspruch im Marketing steigen laufend. Die Kaufgewohnheiten der Konsumenten haben sich während der Coronapandemie massiv verändert.

Mit dem Eintritt in die „neue Normalität“ müssen wir auch unsere Arbeitsweisen neu bewerten. Insbesondere in der Marketing- und Kommunikationsbranche müssen wir überdenken, wie wir das Wachstum von Marken vorantreiben. Wird aufgrund der technologischen Fortschritte das In-House-Modell weiter an Bedeutung gewinnen? Wird die Projektarbeit stärker in den Mittelpunkt rücken? Wie werden wir mehr unterschiedliche Talente an Bord holen, um die Kreativität zu fördern?

In nur einem Jahr hat die Pandemie die Einführung von Technologien im Ausmaß von 10 Jahren bewirkt.

  • Laut der jüngsten CMO-Studie von Gartner werden 29 Prozent der Aufgaben, die früher von Agenturen erledigt wurden, jetzt inhouse erledigt. Von Programmatic-Teams bis hin zu Design- (das häufigste Modell, das wir gesehen haben), Redaktions- und Kreativteams – Vermarkter sind wählerisch, was sie intern erledigen. Werden immer mehr Agenturen sich in interne Teams einklinken und mit ihnen zusammenarbeiten können? Wie wird sich das auf die Arbeit letztendlich auswirken? Auch wenn das In-Houseing immer häufiger vorkommt, der Wert einer externen Perspektive mit branchenübergreifender Erfahrung und fundiertem Fachwissen war noch nie so wichtig wie heute.
  • Projekte, Projekte und nochmals Projekte. Viele Kunden arbeiten mit Agenturen projektorientiert zusammen. Es werden bestimmte Projekte mit hoher Priorität zu identifiziert und Teams zu bilden, die diese Projekte umsetzen. Für Agenturen bedeutet das zusätzlichen Stress und weniger Sicherheit. Auf der anderen Seite konzentrieren sich die Aufgaben vieler Marketer immer weniger auf die Strategie und mehr auf das eigentliche Projektmanagement. Eine wünschenswerte Entwicklung?
  • Marken brauchen dringend vielfältige Talente und Kreativität, um die beste Arbeit umsetzen zu können. Gleichzeitig braucht es Automatisierung und Technologie, die aber nicht der Feind der Kreativität sein sollen. Wie passt das noch zusammen?

Wir diskutieren die passenden Formen der Zusammenarbeit und wie man das oder die passenden Modelle findet. Und wie man weiß, wann es ein anderes Modell braucht.

Diesen und weiteren spannende Fragen werden wir am Dienstag, 31. Mai mit Ihnen und für Sie im Rahmen unseres gemeinsamen Events mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien nachgehen.

Am Podium mit dabei:

  • Gregor Almassy – CMO Oppo Overseas
  • Jürgen Bauer – Fachgruppe Werbung Wien
  • Markus Höfinger – GF Accenture Song
  • Michael Kapfer – GGK
  • Martin Schiefer – Schiefer Rechtsanwälte
  • Tanja Sourek – Vice President Brand & Marketing Com Magenta Telekom
  • Doris Christina Steiner – GF Jung von Matt Donau

Durch den Abend führt ÖMG Präsident Alexander Oswald.

Termin: Dienstag, 31.05.2022

Ort: APA-Pressezentrum, Laimgrubengasse 10, 1060 Wien

Beginn: 17:30

Ende: 19:00, danach Networking

Wir freuen uns besonders, dass wir wieder 30 Teilnehmer*innen vor Ort begrüßen dürfen – first come, first serve! Alle anderen sind natürlich herzlich eingeladen, sich virtuell zum hybriden Event dazuzuschalten.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung:

Nachbericht: Nachhaltige Markenführung – vom Trend zur Transformation

Gemeinsam mit einem kompetenten Podium stellte sich die Österreichische Marketinggesellschaft dem großen Thema Nachhaltigkeit. 80 Gäste verfolgten die Diskussion live vor Ort und im Livestream.

Durch Corona und Klimawandel haben sich unser Konsumverhalten und Präferenzen fundamental verändert. Nachhaltigkeit, Ökologie, Regionalität sind zu einem wesentlichen Faktor für Marken und Unternehmen geworden. Das stellt beide, Marken und Unternehmen, vor die Herausforderung, ökologischen Nutzen zu stiften. Doch gilt es dabei unser Handeln in allen Aspekten zu hinterfragen, soll es tatsächlich nachhaltig sein. Was ist „richtig“ nachhaltig und wie identifiziert man die nicht-grünen aka schwarzen Schafe?

Alexander Oswald, Präsident der ÖMG und Moderator des Events, eröffnete die Diskussion mit einer der schwierigsten Fragen, nämlich mit dem Beginn. Wo als Marke fängt man an, wenn man alle Aspekte – ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung – der Nachhaltigkeit erfassen möchte?

Elisabeth Müller, GF der Agentur sgreening, empfiehlt, beim Kerngeschäft zu starten. „Es ist bei Nachhaltigkeitsprojekten extrem wichtig, sich das Committment des Managements zu holen. Sonst läuft man Gefahr, mit ‚netten Zusatzprojekten‘ anzufangen. Und Nachhaltigkeit muss immer beim Kerngeschäft beginnen.“ Dort hat man den größten Hebel und läuft weniger Gefahr, des green washings zu erliegen.

Astrid Salmhofer, Head of Communications bei Wien Energie, stößt beim Thema green washing ins selbe Horn. „Kunden sind extrem kritisch. Man muss als Unternehmen zeigen, was man tut und nicht bloß ‚verkaufen‘, man sei ein green brand.“ Wien Energie hat als Energiekonzern als oberste Priorität die Versorgungssicherheit. Strom muss also fließen, „aber wir wollen die Energie grüner machen“, so Salmhofer. Dieses Vorhaben wird nicht einfacher, wenn man den Aspekt der Leistbarkeit hinzufügt. Gerade in Zeiten der Krisen, der steigenden Inflation ist ein Energieversorger gefordert. „Wichtig ist, dass der Strom leistbar bleibt, dass wir sicherstellen, dass wir unsere Kunden zuverlässig versorgen. Und das alles mit möglichst wenig CO2-Ausstoß. Das funktioniert am besten, wenn man erwirtschaftete Gewinne in Nachhaltigkeit investiert“, erläutert Salmhofer.

Nachhaltigkeit bedeutet auch Profitabilität

Als CMO der Facc AG, einem als Zulieferer der Luftfahrtindustrie bekannten Unternehmen, hat auch Andreas Perotti mit dem Thema Nachhaltigkeit eine Herausforderung, „Die Luftfahrt hat die Automobilindustrie als underdog abgelöst. Und es gibt viel zu tun. Denn Bedingung für große Investments ist die Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien. Das Thema ist aber nicht in der DNA eines Unternehmens wie des unseren. Das ist nicht ganz leicht, diesen Switch zu schaffen.“ Dennoch ist das Thema ein großes, ist doch das Fliegen mitten drin in der Mobilitätsdebatte. „Wir brauchen dazu eine faktenbasierte Diskussion, es macht keinen Sinn, die Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen. Es geht nicht um ‚fliegen oder nicht fliegen‘, sondern um ‚anders fliegen‘“, ist Perotti überzeugt. Facc arbeitet jedenfalls an dieser Trendwende, auch wenn hier natürlich Profitabilität weiterhin an erster Stelle steht.

Martin Rohla, Unternehmer, Investor und Biolandwirt, ist überzeugt und überraschte damit einige im Publikum, dass Nachhaltigkeit nur erreicht werden kann, wenn die Unternehmen auch profitabel sind: „Man ist nicht nachhaltig, wenn man nicht profitabel ist. Erst wenn man profitabel ist, kann man die anderen Kriterien erfüllen.“ Sein Beispiel eines von Landwirtschaft geprägten Dorfes bringt es auf den Punkt, wie Nachhaltigkeit zu Überzeugung wird. „Ein Bauer in diesem Dorf hat begonnen, auf biologische Landwirtschaft umzustellen. Am Anfang hat er investiert, seine Böden verbessert, und nach einigen Jahren höhere Erträge erzielt als die anderen Bauern, die konventionelle Landwirtschaft betrieben haben. Heute ist das ganze Dorf auf Bio umgestiegen.“

Von Mindset und Klima-Intuition

Relevant für Unternehmen ist auch immer die Frage, wo denn das Thema Nachhaltigkeit angesiedelt werden soll, wenn man denn endlich den Einstieg gefunden hat. Andreas Tschas, CEO und Founder Glacier, ist überzeugt, dass sogenannte Nachhaltigkeitsabteilungen wenig Sinn haben und es daher auch wenig geben wird. Denn Nachhaltigkeit betrifft alle Bereiche. „Wir stecken noch tief in der Digitalisierungsdebatte und müssen gleichzeitig tief in die Klimaschutzdebatte einsteigen“, so Tschas. Gemäß seinem Credo „every job will be a climate job“ sei es ganz wichtig, das Thema Klima-Intuition bei allen Mitarbeiter:innen zu verankern – vom Kantinenpersonal bis zu den Marketeers. Seine „Climate Ranger Academy“ bildet Mitarbeiter:innen aus, erhöht die Sensibilität und hilft, gefährliches Halbwissen loszuwerden. Denn Nachhaltigkeit kann schlecht verordnet werden, sie muss von allen gelebt werden.

Das Thema „richtiges Mindset“ ist auch für Jürgen Bauer, Obmann Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, ein wichtiger Baustein in der Nachhaltigkeitsdebatte. „Es ist extrem wichtig, das richtige Mindset zu schaffen auf diesem Weg der Transformation. Man muss Mitarbeiter:innen auf die gemeinsame Reise mitnehmen. Und es wird im war of talents künftig eine große Rolle spielen, ob ein Unternehmen nachhaltig agiert“, meint Bauer. Denn viele würden ohne diese Aspekte einfach gar keinen Job annehmen wollen.

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Die Aufzeichnung des Events finden Sie hier: https://events.streaming.at/oemg-20220331

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zum nächsten Event: