ÖMG Sandbox mit Great Place To Work: Culture x Performance: Warum Arbeitgeberqualität zum entscheidenden Marketingfaktor wird.

Künstliche Intelligenz beschleunigt alles: Sichtbarkeit, Markenaufbau, Kampagnenzyklen und Kundeninteraktion. Marketing wird schneller, datengetriebener und automatisierter. Doch genau in dieser neuen Geschwindigkeit entsteht ein paradoxes Spannungsfeld:
Je digitaler die Welt, desto stärker entscheidet die Kultur im Inneren über den Erfolg nach außen.

In der ÖMG Sandbox gemeinsam mit Great Place To Work Culture x Performance widmen wir uns einer zentralen Frage der kommenden Jahre: Warum wird Arbeitgeberqualität zum wichtigsten Performance-Hebel im Marketing?

Zentrale Themen & Leitfragen der Sandbox

Gemeinsam mit Expert:innen und Praktiker:innen diskutieren wir unter anderem:

  • Wie verändert KI die Rolle von Kultur als strategisches Asset im Marketing?
  • Welche kulturellen Bedingungen fördern echten Creative Output in Zeiten von Automatisierung?
  • Warum wird Employee Experience zum stärksten Differenzierungsmerkmal von Marken?
  • Welche Insights aus GPTW-Studien zeigen die wirtschaftliche Hebelwirkung starker Unternehmenskulturen?
  • Wie können Marketer:innen Kultur, Vertrauen und interne Narrative aktiv mitgestalten?

Für wen ist diese Sandbox relevant?

Diese Sandbox richtet sich an Marketer:innen, Kommunikationsverantwortliche, HR-Expert:innen und Führungskräfte, die verstehen wollen,
wie Kultur, Marke und Performance in Zukunft untrennbar zusammenwirken.

Das Sandbox-Format

Die ÖMG Sandbox ist ein kuratiertes, interaktives Diskussionsformat mit limitierten Teilnehmer:innen, das Raum für Austausch, Perspektivenvielfalt und konkrete Insights bietet. Ziel ist es, gemeinsam Hypothesen zu schärfen, neue Denkmodelle zu entwickeln und Marketing neu zu denken – jenseits von Buzzwords.

WANN: 12. März 2026, 9-12 Uhr
WO: Great Place To Work

Bei Interesse an einer Teilnahme freuen wir uns über eine Anmeldung unter info@marketinggesellschaft.at. Die Plätze sind limitiert.

ÖMG Sandbox mit marketagent: Voice x Trust – Corporate Influencer*innen im Fokus

Wie entstehen echte Stimmen mit echter Wirkung? Und welche Rollen, Regeln und KPIs brauchen Corporate Influencer*innen heute wirklich?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Sandbox „Voice x Trust“, die wir gemeinsam mit marketagent umsetzen.

Wann: 19.02.2026 von 17-20 Uhr
Wo: Oligarchen-Vinothek, Schellinggasse 12 (Palais Herzfeld), 1010 Wien

Was ist eine Sandbox?

Eine Sandbox ist kein klassisches Event – sondern ein kuratierter Denk- und Diskussionsraum. In einem bewusst limitierten Teilnehmer*innenkreis kommen Expertinnen, Praktikerinnen und Entscheider*innen zusammen, um auf Augenhöhe zu diskutieren, Perspektiven zu teilen und gemeinsam neue Hypothesen zu entwickeln.

Statt Frontalbeschallung stehen Austausch, Reibung und gemeinsames Lernen im Vordergrund. Inhalte entstehen im Raum – durch die Teilnehmenden selbst.

Warum teilnehmen?

  • Exklusive Einblicke in top-aktuelle Studienergebnisse von marketagent
  • Offene, moderierte Diskussion statt vorgefertigter Antworten
  • Unterschiedliche Sichtweisen sichtbar machen
  • Raum für ehrlichen Austausch, neue Impulse und Vernetzung
  • Inspiration für konkrete nächste Schritte und mögliche Follow-ups

Programm-Highlights

Nach einem lockeren Ankommen führt eine kurze thematische Einführung ins Setting. Im Anschluss präsentiert Thomas Schwabl (marketagent) zentrale Ergebnisse der Studie „Corporate Influencerinnen“, basierend auf Befragungen von Konsumentinnen sowie Marketing- und Kommunikationsexpert*innen.
Der Kern der Sandbox ist die Open Sandbox Discussion, in der die Teilnehmenden ihre Perspektiven einbringen, Reibungspunkte benennen und erste Hypothesen entwickeln. Den Abschluss bilden ein gemeinsames Wrap-up mit Learnings sowie ein entspannter Ausklang zum weiteren Austausch.

Um einen intensiven Austausch zu ermöglichen, ist die Anzahl der Teilnehmer*innen bewusst begrenzt. Die Sandbox lebt von aktiver Beteiligung – Qualität vor Quantität.

Bei Interesse bitten wir um Anmeldung an info@marketinggesellschaft.at.
Die Plätze werden nach Verfügbarkeit vergeben.

Wir freuen uns auf eine inspirierende Sandbox, echte Gespräche und neue Denkanstöße rund um Corporate Influencer*innen, Vertrauen und Wirkung.

Das war unser ÖMG Neujahrstreffen

Mit guten Gesprächen, einem Impuls zur Publikation „Marketing Utopias 2030 ff.“ die im Februar erscheinen wird und spürbarer Aufbruchsstimmung läuteten wir gestern das neue Jahr in den Räumlichkeiten der BDO ein. Unser ÖMG Neujahrstreffen brachte Mitglieder, Partner:innen und Branchenvertreter:innen zusammen und machte Lust auf das, was 2026 im Marketing bewegen wird.

Unsere Vorständin Sabrina Oswald führte durch den Abend und gab einen Ausblick auf die nächsten Schritte der ÖMG als Think Tank für Marketing. Im Fokus: die Abwicklung der ÖMG-Sandboxes, die auf viel Interesse in der Branche treffen. Somit ist auch im kommenden Jahr Raum für Tiefgang, Reibung und neue Perspektiven.

Für einen spannenden Einblick sorgte Thomas Schwabl (marketagent) mit seinem Studienimpuls „Zwischen Reiz und Realität – Wie Österreich Marketing wirklich sieht“.
Die präsentierten Ergebnisse lieferten nicht nur spannende Zahlen, sondern auch durchaus Diskussionsstoff für den weiteren Abend.

Wir stellten unsere neue Publikation gemeinsam mit der Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation „Marketing Utopia 2030 ff.“ vor. Entstanden aus den ersten drei Sandboxes des Jahres 2025 bündelt sie zentrale Thesen, Learnings und valide Zukunftsbilder für Marketing. Eine Einladung zum Weiterdenken.

Mit dabei waren die ÖMG-Beirät:innen Michaela Buttazzoni / BDO, Ulrike Domany-Funtan / Fit4internet, Patrik Partl / BROKKOLI, Peter Rosenkranz / media4more, Bettina Schatz / willhaben und Thomas Schwabl / marketagent.

Unter den Gästen waren u.a.: Marion Stelzer-Zöchbauer von Cope; Herbert Auer von Raiffeisen Zwettl; Roland Grafl von der Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation; Martin Kernthaler von Payback; Barbara Köcher-Schulz von AMA; Jörg Spreitzer von Great Place to Work; Barbara Rauchwarter von APA; Katharina Stummer von WIFI und Werbeakademie; Eva Mandl von Himmelhoch, Jürgen Bauer, Fachverband Werbung & Marktkommunikation,  Gerhard Günther DSR Agency, uvm.

Alle Bilder findet ihr hier:

https://www.apa-fotoservice.at/galerie/39674

3. ÖMG Sandbox: Zwischen Widerstand & Wirkung: Wie Kommunikation dann gelingt, wenn niemand hinhören will

Wie bringt man Botschaften durch, die unbequem sind, Ängste berühren oder scheinbar niemanden betreffen wollen? Die 3. ÖMG Sandbox lieferte am 03. Dezember in den Räumen von GGK MullenLowe intensive Antworten – und zeigte: Erfolgreiche Kommunikation in Zeiten von Polarisierung, Informationsflut und Veränderungsmüdigkeit braucht neue Methoden, mehr Mut und vor allem ein besseres Verständnis für Menschen.

Unter dem Thema „Zwischen Widerstand & Wandel – Wie man Botschaften durchbringt, die keiner hören will“ diskutierten Expert:innen aus Marketing, Wissenschaft und Wirtschaft, welche Werkzeuge heute notwendig sind, um unpopuläre Inhalte verständlich und wirksam zu transportieren.

Schon in der Eröffnung wurde klar: Es geht nicht um Kanäle oder Kampagnen – es geht um Beziehung.

ÖMG-Präsident Alexander Oswald brachte es pointiert auf den Punkt: „Beziehungsarbeit macht 80 Prozent des Erfolgs aus. Bevor wir über Inhalte sprechen, müssen wir Vertrauen schaffen.“

Auch ÖMG-Präsidentin Viktoria Zischka betonte: „Vertrauen ist wichtig, um Unpopuläres zu kommunizieren.“

Eine Kommunikationslandschaft im Stress – und im Wandel

Rationale Botschaften allein reichen längst nicht mehr. Menschen öffnen sich, wenn sie abgeholt, nicht belehrt werden, dies ist u.a. ein Punkt, der mehrfach unterstrichen wurde. Ideen und Realitäten müssen empathisch vermittelt werden, statt harte Maßnahmen nur anzukündigen.

Es braucht Reframing, aber ohne Verharmlosung: Die Runde war sich einig, dass „drumherum reden“ Vertrauen zerstört. Menschen spüren Unehrlichkeit sofort. Deutlich wurde auch: Das Land könnte schneller vorankommen, wenn Universitäten, Unternehmen, Medien und Politik stärker kooperieren würden.

Die Teilnehmer:innen der Sandbox – darunter Alexander Oswald (Futura GmbH & ÖMG), Claudia Falkinger (POINT&), Viktoria Zischka (REWE & ÖMG), Michael Kapfer (GGKMullenlowe), Markus Palzer-Khomenko (ClimateLab), Christine Vierthaler (Dentsu), Christoph Feymann (KFV), Bettina Schatz (Willhaben) und Sabrina Oswald (Futura GmbH & Creative Industrie Rat BMWET) – arbeiteten heraus, was Kommunikation heute erschwert und was sie zugleich dringend braucht.

Unangenehme Wahrheiten brauchen emotionale Zugänge

Rationale Botschaften allein reichen längst nicht mehr. Menschen öffnen sich, wenn sie abgeholt, nicht belehrt werden – ein Punkt, der mehrfach unterstrichen wurde. Ideen und Realitäten müssen empathisch vermittelt werden, statt harte Maßnahmen nur anzukündigen.

Verschiedene Kernaussagen & Erkenntnisse

  • Kommunikation braucht Verantwortung und Transparenz: Besonders bei Themen wie Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wandel oder Digitalisierung sind Offenheit und ehrliche Ansprache entscheidend — statt Beschönigung oder Vermeidung.
  • Zielgruppendialog statt Broadcast: Erfolgreiche Kommunikation setzt auf Austausch: zuhören, reflektieren, einbinden — nicht nur senden.
  • Mehr Strategie, weniger Spektakel: Statt schnelle Schlagzeilen zählt Verantwortung mit Fokus auf Relevanz, Vertrauen und ausgelegt auf langfristige Bindung.
  • Strafen, Moralisieren und permanente Warnungen erzeugen mehr Abwehr als Veränderung. Nur wer Vorteile sichtbar macht z.B. im Thema Klimawandel und den damit einhergehenden Veränderungen und positiven Chancen z.B. für Unternehmen.

Die Diskussion zeigte deutlich, dass Kommunikation im Wandel weniger eine Frage von Kanälen oder Budget ist, sondern von Haltung, Klarheit und Empathie.

„Wahrheit erreicht Menschen nur über Emotion. In Zeiten großer Veränderungen brauchen wir positive Narrative, eine große Vision und ganz klar: Weniger Orientierungslosigkeit.“ so Sabrina Oswald, Futura GmbH & Vorständin ÖMG.

Teil der ÖMG-Neupositionierung – Blick nach vorne

Die Sandbox-Reihe ist ein zentrales Element unserer Transformation als Think Tank für Marketing. Ziel ist es, gemeinsam mit Branchenexpert:innen, Praktiker:innen und Vordenker:innen Antworten auf aktuelle wie künftige Herausforderungen der Branche zu finden.

Die Ergebnisse der drei 2025 durchgeführten Sandboxes fließen demnächst gebündelt in die Publikation Marketing Utopia 2030 ein — als Impulsgeber für Unternehmen, Agenturen und die gesamte Kommunikationsbranche.

Ausblick

Wir laden interessierte Unternehmen, Agenturen und Medien ein, sich frühzeitig für kommende Sandbox-Runden und Beteiligungsmöglichkeiten an „Marketing Utopia 2030“ zu informieren. Kontakt für Rückfragen: info@marketinggesellschaft.at.

Hier geht es zu dem Nachbericht der 2. ÖMG Sandbox.

2. ÖMG-Sandbox: Zukunftsmodelle der Zusammenarbeit und Agenturmodelle der Zukunft

In Kooperation mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation luden wir am 23. Oktober zur zweiten Ausgabe ihres neuen Denkformats, der ÖMG-Sandbox, in die Wiener Greißlerei und Käserei Lingenhel. Unter dem Titel „Von Full Service zu Full Flex – Was muss bei Kunden-Agenturmodellen neu gedacht werden?“ diskutierten wir mit führenden Köpfe aus Agenturen, Unternehmen, Wissenschaft und Fachvertretung über neue Formen der Zusammenarbeit und der Partnerfindung im Kunden- und Agenturbereich. Mit dabei waren Moana Merzel (DMB), Veronika König (Merkle), Eva Mandl (Himmelhoch & Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien), Joachim Feher (Gründer), Christoph Feymann (KFV), Hellmut Schneider (Universität Wien), Alexander Oswald (Futura & ÖMG) Viktoria Zischka (REWE & ÖMG) und Sabrina Oswald (Futura & ÖMG).

Neue Anforderungen an Zusammenarbeit und Vertrauen

Die Diskussion zeigte klar: Das klassische Full-Service-Agenturmodell steht vor einer umfassenden Transformation. Unternehmen fordern zunehmend Flexibilität, Transparenz und Co-Creation. Sie integrieren immer mehr Agenturleistungen im Team durch den Einsatz von KI-Tools und sind in laufenden Austausch um die Bewertung von KI-Kreationen in den Kampagnen. Klar wurde in der Diskussion, dass Agenturen neue Wege suchen, um Wertschöpfung, Kreativität und Beratungskompetenz neu zu positionieren.

„Die Zukunft gehört den Flexiblen. Durch KI wird die Kunde-Agentur-Zusammenarbeit verändert. Agenturen müssen deutlich mehr strategische Sparringspartner auf Augenhöhe sein. Kunden müssen ihrerseits klar definieren, was sie in welchem Set-up wollen.“, fasste ÖMG-Präsident Alexander Oswald zusammen. Auftraggeber*innen haben verstanden das KI zum Teamplayer wurde. Dieses Zusammenspiel gehört kuratiert und im Wert, den man damit schafft, bemessen.

Viktoria Zischka, Präsidentin der ÖMG, ergänzt: „Unsere Sandbox-Formate zeigen, dass es für nachhaltige Zusammenarbeit neue Denkweisen braucht. Der kleine Kreis bringt Offenheit, Vertrauen der Diskutant*innen und die Bereitschaft offen über Überlegungen, Ansätze und Ideen zu reden.“

Neue Modelle der Zusammenarbeit

Die Inhalte und Ideen der offenen Sandbox-Diskussion machten Reibungspunkte sichtbar. Das Verhältnis zwischen Kund:innen und Agenturen ist aktuell „belastet“. Die Ausschreibungen der letzten Monate zeigen dies deutlich: Ob Diversität nur mehr zum „kosmetischen Faktor“ wird oder Abstandhonorare nicht mehr angesetzt werden – es braucht ganz klar konsequenter umgesetzte Spielregeln. Die Wertschätzung strategischer und kreativer Leistungen von Dienstleister*innen ist deutlich zu gering.

Der Erfolg und die Qualität in der Beziehung von Agentur und Kunde liegt meist in langjährigen Vertragsbeziehungen mit ebenso langgedienten Marketeers, die eine gewisse Resilienz gegen den „Veränderungsaffekt“ aufweisen und lieber mit gewohnten Partnern in die Tiefe und an Qualität arbeiten. Alle aktuellen Maßnahmen in der Branche, die helfen sollten, die Kunden-Agentur-Ausschreibungen fair zu machen, werden „als bislang zahnlos“ erachtet.

Zusammenfassend…

  • Mehr Transparenz, Ausdauer und Vertrauen – insbesondere beim Einsatz von KI und bei der Definition gemeinsamer Ziele und der Zusammenarbeit.
  • Neue Kooperationsmodelle – weg von starren Strukturen hin zu flexiblen, interdisziplinären Teams mit intensiven Wissensaustausch zwischen Auftraggebenden und Agenturen.
  • Fairness und Ausbildung – Verantwortung nicht delegieren, sondern definieren: Pitches, Bezahlung und Kompetenzentwicklung müssen neu gedacht werden.
  • Nachhaltige Markenarbeit – Qualität, Haltung und langfristige Werte zählen deutlich mehr als kurzfristige Effekte.

Bei einem gemeinsamen Ausklang mit Spezialitäten bot sich Raum für vertiefenden Austausch und Vernetzung, Ideenentwicklung und persönliche Gespräche – ganz im Sinne unseres Sandbox-Gedankens: offen, interdisziplinär, zukunftsorientiert.

Weiterdenken mit der ÖMG

Die Sandbox-Reihe ist Teil unserer Neupositionierung als Think Tank für Marketing. Die Ergebnisse aller drei diesjährigen Sandboxes fließen in die kommende Publikation „Marketing Utopia 2030“ ein, die im 1. Quartal2026 zur Verfügung stehen wird.

Ausblick

Die nächste ÖMG-Sandbox findet am 03. Dezember 2025 statt:
„Zwischen Widerstand & Wandel – Wie man mit Botschaften durchdringt, die keiner hören will.“

Zum Nachlesen der 1. Sandbox!

Hier findet ihr die Bilder

2. Sandbox „Von Full Service zu Full Flex – Was muss bei Kunden-Agenturmodellen neu gedacht werden?“

Nach dem erfolgreichen Auftakt der ersten ÖMG-Sandbox zum Thema „Prompt & Purpose – Das neue Berufsbild Marketing im KI-Zeitalter“ geht es nun mit frischem Fokus in die nächste Runde:
Am 23. Oktober 2025 laden wir gemeinsam mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation zur 2. Sandbox ein – diesmal zum Thema:

„Von Full Service zu Full Flex – Was muss bei Kunden-Agenturmodellen neu gedacht werden?“

📅 23. Oktober 2025
📍Lingenhel, Wien
🕒 18:00–21:00 Uhr

Warum dieses Thema jetzt entscheidend ist

Die Zusammenarbeit zwischen Agenturen und Auftraggeber:innen verändert sich rasant.
Künstliche Intelligenz, neue Erwartungshaltungen, flexible Arbeitsformen und wirtschaftlicher Druck führen dazu, dass klassische Modelle an ihre Grenzen stoßen.
Die Frage lautet daher:
Wie sieht ein zukunftsfähiges Agenturmodell aus, das Kreativität, Effizienz und strategische Partnerschaft neu denkt?

Im Fokus der Diskussion stehen Themen wie:

  • Wie flexibel müssen Agenturen künftig aufgestellt sein?
  • Welche neuen Anforderungen stellen Auftraggeber:innen an Teams, Tools und Prozesse?
  • Wie verändern sich Wertschöpfung und Zusammenarbeit im Spannungsfeld von Technologie und Kreativität?

Was die Sandbox ausmacht

Die ÖMG-Sandboxes sind Teil unserer Neupositionierung als Think Tank für Marketing.
In einem kleinen, interdisziplinären Kreis von Expert:innen werden aktuelle Herausforderungen diskutiert, Erkenntnisse verdichtet und praxisnahe Lösungsansätze erarbeitet.
Die Ergebnisse fließen in die ÖMG-Publikation „Marketing Utopia 2030“ ein, die Zukunftsthemen der Branche aufbereitet und weiterentwickelt.

Kooperation mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien begleitet die Sandbox als Kooperationspartnerin und stärkt damit den fachlichen Austausch zwischen Agenturen, Unternehmen und der Wissenschaft.
Gemeinsam schaffen wir Raum für konstruktive Diskussionen, neue Denkanstöße und mutige Perspektiven auf die Zukunft der Kommunikationsbranche.

Jetzt anmelden – die Plätze sind limitiert

Die Teilnahme an den Sandboxes ist bewusst exklusiv gehalten, um einen intensiven, offenen Austausch zu ermöglichen.

Hier bei der Umfrage „Corporate Influencer“ mitmachen!

10. Cyber Conference Week

Die ‘MARKETING ON TOUR – Cyber Conference Week’ wird bereits zum 10. Mal von SM:ILe Communication im Online-Format veranstaltet. Sie hat das Ziel, die Teilnehmer:innen 1x im Jahr über die wichtigsten Neuerungen im Digital Marketing praxisnah und kompakt zu informieren! 

In diesem Jubiläumsjahr wurde das Konzept neu gedacht: Statt einer durchgehenden Konferenzwoche, wie in den vergangenen Jahren, setzen sie auf einzelne, klar fokussierte Thementage mit zeitlichem Abstand. So können Sie noch gezielter teilnehmen – je nach Interesse, Bedarf oder Fachgebiet. 

Jeder Conference Day behandelt ein Schwerpunktthema aus dem digitalen Marketing – kompakt, praxisnah und hochwertig aufbereitet. Sie können die Tage einzeln oder als Komplett-Paket buchen.
Tag 1 – 18. Nov. 2025: Social Media
Tag 2 – 25. Nov. 2025:  Search 
Tag 3 – 02. Dez. 2025: KI + Tools
Tag 4 – 11. Dez. 2025: Online Recht 
Die einzelnen Sessions dauern ca. 45 Minuten. Alle Vorträge sind anwender- und nutzenorientiert.
Keine Zeit? Kein Problem!
Die gesamten Webinare werden aufgezeichnet und können nach der Konferenz-Woche für 4 Monate abgerufen werden. Also kein Problem, wenn Sie keine Zeit zu den angesetzten Terminen haben oder den Inhalt nochmal wiederholen möchten.

Unsere ÖMG Mitglieder erhalten eine Teilnahme zum Discount-Preis von 49,-€ zzgl. MwSt. (statt 149,-€ zzgl. MwSt.) für einzelne Cyber Days und 199,-€ zzgl. MwSt. (statt 356,-€ zzgl. MwSt.) für das Kombi-Ticket für ALLE 4 Tage

Bei der Registrierung bitte folgenden Rabatt-Code angeben: cyber#25
Registrierung unter: Cyber Conference Week 2025 – Registrierung

Erste ÖMG-Sandbox: „Prompt & Purpose“ — Marketing-Skills im KI-Zeitalter im Fokus

Wir setzten mit unserer ersten Sandbox einen deutlichen Impuls für die Neupositionierung als Think Tank: Unter dem Titel „Prompt & Purpose – das neue Berufsbild & die nötigen Marketing-Skills im KI-Zeitalter“ trafen wir uns am 11. September mit ausgewählte Expert:innen zu einem intensiven Abend im Otto will Meer (Wien). Das Ziel: Eine gute, praxisnahe Debatte über das, was Marketing und Marketeers künftig leisten müssen.

Die handverlesene Runde umfasste Vertreter:innen aus Agentur-, Hochschul- und Unternehmenspraxis. Neben Alexander Oswald (Futura GmbH & Präsident ÖMG) und Viktoria Zischka (REWE & Präsidentin ÖMG) diskutierten Michaela Buttazzoni (BDO)Helmut Kammerzelt (FH St. Pölten)Patrik Partl (BROKKOLI)Martina Zöbl (FH Wien)Katrin Brandtner (Wiesbauer) und Andreas Schmölzer (Pilotfilm). Der Ablauf und das Format bestand aus Mini-Impulsen, offenen Tischdiskussion, Wrap-ups und war bewusst auf Diskussion und Reibung ausgelegt. 

Die ersten Kernerkenntnisse der ersten Sandbox zu „Prompt & Purpose“

Die Debatte machte deutlich: KI ist nicht (nur) Werkzeug — sie verändert Rollen, Verantwortlichkeiten und Wertschöpfungsketten im Marketing. Sie verändert aber auch Zeitabläufe. Kann man als Hochschule heute noch ein Curriculum für 5 Jahre im Voraus definieren? Was waren erste Erkenntnisse:

  • Mindset schlägt Toolset. Nicht das Tool macht den Unterschied, sondern wie wir es einsetzen und welche Fragen wir stellen.
  • Neue Kernkompetenzen. Strategisches Prompting, kritische Reflexion, ethisches Urteilsvermögen und Storytelling bleiben absolute Schlüsselqualifikationen.
  • Schnittstelle statt Silos. Marketing agiert zunehmend als Bindeglied zwischen Technologie, Kreativität und gesellschaftlicher Verantwortung.
  • Human Skills entscheiden. Kreativität, Empathie und Leadership sind die Faktoren, die KI nicht einfach „ersetzt“.

Eine Zahl, die für Gesprächsstoff sorgte: „79 Prozent der Unternehmen in Österreich lassen das Arbeiten mit KI noch nicht zu“ — ein Befund, der eher als Warnsignal denn als Komfortzone verstanden werden sollte.

Was sind künftig wertschöpfende Tätigkeiten?

Es braucht ein offenes, neues Mindset und es braucht Mut, dazu haben die Teilnehmenden Einigkeit. Junge Marketeers müssen wieder lernen, Menschen anzusprechen, echte Kommunikation ist ein Skill der Zukunft. Und: Lehrgänge müssen neu gedacht werden: Innovation gehört als eigenes Fach in die Ausbildung. Denn: Neben Hard Skills wie Datenkompetenz, KI-Tools & Customer Experience Design werden Soft Skills wie Kreativität, Empathie und Leadership entscheidend bleiben. „Ich vergleiche Marken im KI-Zeitalter gerne mit einem Lagerfeuer: KI ist das Turbo-Feuerzeug — schnell, effizient, voller Funken. Aber ohne Holz — also Purpose — bleibt es nur heiße Luft. Purpose ist nicht die Kür, sondern das Brennmaterial.“ meint Patrik Partl, BROKKOLI. Michaela Buttazzoni, BDO fasst es so zusammen „Der Mensch, der Marketer, bleibt Pilot, die KI ist der Co-Pilot. Entscheidend sind nicht nur technische, sondern vor allem menschliche Fähigkeiten.“

Marketing Utopias 2030ff.

Die Erkenntnisse dieser uns zwei weiterer Sandboxes fließen in die Publikation ÖMG „Marketing Utopia 2030“ ein und werden Grundlage weiterer Formate und Empfehlungen der ÖMG sein. Konkret identifizierte Handlungsfelder: Curricula neu denken: Innovation als eigenständiges Pflichtfach in Aus- und Weiterbildung. Unternehmen in ihrer Change-Readiness fördern und Raum für kritisches, kreatives Denken schaffen. Und auf Seiten der Agenturen & CMOs: Experimentierfelder schaffen, in denen KI verantwortet und erprobt wird.

Ausblick: Weitere ÖMG Sandboxes in 2025

Aufbauend auf dem Auftakt folgen zwei kuratierte Abende (jeweils „by invitation“):

  • 23. Oktober 2025 – „Von Full Service zu Full Flex: Was muss bei Kunden-Agenturmodellen neu gedacht werden?“
  • 19. November 2025 – „Zwischen Widerstand & Wandel: Wie man Botschaften durchbringt, die keiner hören will.“

„Die 1. Sandbox hat gezeigt: Der Diskussions- und Orientierungsbedarf ist riesig. KI verändert nicht nur Tools, sondern Rollen, Kompetenzen und Verantwortung unseres Metier verändern sich. Genau hier setzen die ÖMG als Think Tanks an — mit interdisziplinären Formaten, wollen wir Orientierung geben und Perspektiven aufzeigen.“ Viktoria Zischka & Alexander Oswald, Präsidium ÖMG

Hier geht es zum Nachbericht unseres Sommerfestes!

Das war unser ÖMG Sommerfest…

Bei strahlendem Sommerwetter und einem Rekordandrang an Anmeldungen luden wir gemeinsam mit der Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation und der Werbe Akademie am 27. August 2025 zum traditionellen Sommerfest. Die Veranstaltung im Ruby Marie Hotel in Wien war nicht nur ein geselliger Treffpunkt der Branche, sondern zugleich der symbolische Start unserer Neupositionierung – vom klassischen Verband hin zum Think Tank für Marketing.

Unser Fest stand unter dem Motto „Survival of the fittest – Wer überlebt im Dschungel des Marketings?“. Viele Mitglieder und Gäste aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Kreativszene nutzten die Gelegenheit für Austausch, Inspiration und Networking.

Programm-Highlights des Abends

Der Abend begann mit einem Empfang auf der Dachterrasse des Ruby Marie Hotels. Bei Aperitif und sommerlicher Stimmung nutzten unsere Gäste die Gelegenheit für erste Gespräche und Networking.

In ihrer Begrüßung betonten unsere Präsident:innen Viktoria Zischka und Alexander Oswald unsere neue Rolle als Think Tank und gaben einen Ausblick auf die kommenden Formate und Events.

 „Marketing steht an einem Wendepunkt. Mit der ÖMG als Think Tank wollen wir nicht nur reagieren, sondern den Wandel aktiv mitgestalten – durch fundierte Diskussion, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Formate und echten Mehrwert für die Branche schaffen.“ sagt dazu Alexander Oswald, Präsident der ÖMG.

Im Anschluss folgte ein lockerer Talk mit Mitgliedern des neu gegründeten ÖMG-Beirats. Unter dem Motto „Survival of the fittest – Das Marketing von morgen“ diskutierten Thomas Schwabl (Marketagent), Peter Rosenkranz (media4more), Michaela Buttazzoni (BDO), Patrik Partl (Brokkoli) und Bettina Schatz (Willhaben). Die Runde beleuchtete, wie sich Marketing unter den Bedingungen von KI, gesellschaftlichem Wandel und neuen Erwartungen an Marken weiterentwickeln muss. Unterschiedliche Perspektiven aus Forschung, Data, Kreation, Ethik und Praxis machten die Diskussion besonders spannend und vielseitig.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verleihung der „Rookies of the Year“ der Werbeakademie. Junge Talente der Branche wurden vor großem Publikum ausgezeichnet und damit die Bedeutung der Nachwuchsförderung hervorgehoben.

Neupositionierung als Think Tank
Mit der Transformation zur Denkfabrik wollen wir Antworten auf die drängendsten Fragen des Marketings geben. Neben Netzwerk-Events werden künftig interdisziplinäre Formate wie die ÖMG-Sandboxes etabliert – kleine, konzentrierte Denk- und Experimentierräume, in denen Ideen für die Zukunft entwickelt werden.

 „Unser Sommerfest war der perfekte Auftakt für diesen neuen Weg: voller Energie, inspirierender Gespräche und frischer Ideen. Es zeigt, dass unsere Branche bereit ist, über den Tellerrand hinauszudenken und mutig neue Antworten zu finden.“ so Viktoria Zischka, Präsidentin der ÖMG.

Ausblick
Noch im Herbst folgen drei Sandbox-Abende mit Themen wie:

  • Prompt & Purpose – Das neue Berufsbild Marketing im KI-Zeitalter (11. September, noch 1 Platz frei)
  • Von Full Service zu Full Flex – Kunden-Agenturmodelle neu denken (23. Oktober)
  • Zwischen Widerstand & Wandel – Unpopuläres erfolgreich kommunizieren (19. November)

Zusätzlich setzen wir mit der Werbeakademie neue Akzente in der Aus- und Weiterbildung – unter anderem mit dem Lehrgang „KI im Marketing“, der praxisnah aufzeigt, wie Künstliche Intelligenz erfolgreich eingesetzt werden kann.

Fazit: Bei bestem Wetter, mit vollem Haus und einem abwechslungsreichen Programm gelang uns ein gelungener Auftakt in eine neue Ära – mit frischen Formaten, spannenden Diskussionen und einer klaren Zukunftsvision für das Marketing in Österreich.

APA Fotogalerie: https://www.apa-fotoservice.at/galerie/39248

Mit dabei waren u.a.: Oliver Jonke, Medianet; Roland Grafl, Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation; Barbara Rauchwarter, APA; Andrea Bigl, Menschen für Menschen; Michaela Buttazzoni, BDO; Michael Schachinger-Brauner, Proxymedia; Thomas Schwabl, Marketagent; Marion Stelzer-Zöchbauer, COPE; Bettina Schatz, Willhaben; Claudia Falkinger…

Weitere Infos zu unserer Neupositionierung findet ihr hier!

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